Wirtschaft + Unternehmen

Still: Willkommen im Beruf

Wachsende Neugier und nachlassende Anspannung - das sind die Emotionen, die sich an den 23 jungen Gesichtern ablesen lassen. Der Empfang, der den künftigen Kolleginnen und Kollegen in der für Produktpräsentationen genutzten Halle des Hamburger Unternehmens Still bereitet wird, könnte nicht herzlicher sein: Nicht nur Ausbildungsleiter, Betriebsräte und eine Jugendvertreterin sichern ein stets offenes Ohr für Wünsche und Anregungen zu. Auch die Kommunikationsabteilung sorgt mit Videos und Charts für eine rund einstündige Entdeckungsreise zum Markenkern von Still.

"Still bildet weiterhin auf hohem Niveau aus", sagt Jörg Milla, Ausbildungsleiter bei Still. "Die Still-Azubis sind unsere Zukunft. Deshalb erwerben sie bei Still vielfältige Kenntnisse für den späteren Beruf. Während der ersten drei Monate bei Still durchlaufen sie ein spezielles Einführungsprogramm mit fachbezogenen und übergeordneten Themen. Sie lernen den Umgang mit dem PC und neuen Medien."

Dass Still nicht mehr nur Gabelstapler produziert, sondern an Logistiklösungen für die globalisierten Waren- und Informationsströme arbeitet, wird schnell klar: So bildet Still dieses Jahr erstmals in Hamburg zwei technische Produktdesigner aus. Insgesamt werden bei Still in Hamburg 83 junge Menschen in zukunftssicheren Berufen ausgebildet, zum Beispiel Elektroniker für Automatisierungstechnik, Technischer Produktdesigner, Mechatroniker, Werkzeug-, Industrie-, Zerspanungs und Konstruktionsmechaniker sowie Industriekaufmann/-frau oder Fachkraft für Lagerlogistik. Dass auf den "Neuen" viele Hoffnungen liegen, und sie die Zukunft von Still repräsentieren, betonen die Mentoren mehr als ein Mal. So zeigt die Einladung, als Markenbotschafter bei Messen und Kundenveranstaltungen die Außendarstellung mit zu prägen, wie viel Verantwortung Still seinen Auszubildenden anvertraut. Damit jeder weiß, wovon er künftig redet, sorgt die anschließende Werkstour und eine kleine "Hausmesse" für Know-how in Sachen Intralogistik.

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Euphorie in den ersten Stunden entwickelt sich häufig zu langfristiger Treue dem Unternehmen gegenüber. Schließlich steht Still für eine deutlich längerfristige Unternehmenszugehörigkeit, als heute üblich: Beschäftigungsverhältnisse über 15 Jahren sind keine Seltenheit. pb

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