Wirtschaft + Unternehmen

Sommer-automatic: Greifer mit mehr Kraft

Schneller Greifer in der Elektromechnik überarbeitet: Sommer-automatic.

Mit einer kompletten elektromechanischen Überarbeitung hat Sommer-automatic seine Impulsgreifer der Serie GEP9000 auf den neuesten Stand gebracht. Die Greifer bringen nun 30 Prozent höhere Kräfte auf die Backen, zudem wurde die Baureihe um ein stärkeres Modell erweitert. Zu sehen sind die Lösungen auf der Intec (Halle 1) in Leipzig.

Vor rund zwei Jahren hat Sommer-automatic seine elektrisch angetriebenen Parallelgreifer der Serie GEP9002 auf den Markt gebracht und mit dieser technischen Innovation einen Volltreffer in der Automatisierungstechnik gelandet.

Jetzt legt der Greiftechnikpionier noch einmal nach und hat die Baureihe nicht nur elektromechanisch überarbeitet, sondern auch gleich noch um eine neue Baugröße erweitert. Die Impulsgreifer der Nachfolgeserie GEP9002-B bringen rund 30 Prozent höhere Greifkräfte auf die Backen und wurden zudem um eine neue Baugröße ergänzt. Mit Greifkräften bis 15 N und sogar bis 26 N bei zwei völlig neuen Baugrößen hat sich damit das Anwendungsspektrum deutlich erweitert.

Trotz erhöhter Greifkräfte haben die Greifer aber nichts von ihrer Geschwindigkeit eingebüßt: Sie schaffen noch immer bis zu 250 Zyklen pro Minute und seien bei ihrer Nenngeschwindigkeit von 200 Zyklen/min in der Lage, volle 30 Millionen Zyklen ohne Wartung zu bewältigen.

Auch das Funktionsprinzip ist gleich geblieben, denn nach wie vor arbeitet in den Greifern ein enorm verschleiffester Tauchspulenantrieb. Allerdings haben die Ingenieure von Sommer-automatic die elektromagnetischen Eigenschaften der Spule optimiert, so dass sie bei unverändertem Energieverbrauch noch höhere Kräfte aufbringen kann. Auch die Kinematik wurde überarbeitet und ist nun sowohl robuster als auch leichtgängiger, so dass in der Folge höhere Kräfte auf die Backen übertragen werden können.

Die Impulsgreifer müssen nur während der Backenbewegung für maximal 35 Millisekunden bestromt werden und sind ansonsten praktisch stromlos. Die Greifer weisen damit eine hervorragende Energiebilanz auf und eignen sich für alle Automatisierungsaufgaben, bei denen es sowohl auf kurze Zykluszeiten als auch auf einen geringen Energieverbrauch ankommt ¿ also vor allem in der Handhabung von Kleinteilen und bei großen Stückzahlen.

Mit der integrierten Steuerung machen die Impulsgreifer einen echten Plug&Play-Einsatz möglich. Dazu muss lediglich die 24-Volt-Stromversorgung und die Steuerleitung angeschlossen werden, und schon ist der Greifer einsatzbereit.

Auch eine Positionsabfrage per Hall-Sensor ist bereits integriert. Damit wird der Anbau und die Verkabelung von zusätzlichen Abfragesensoren überflüssig, und die Maschinensteuerung ist jederzeit über den aktuellen Zustand der Greifer im Bild. So sei mit geringstem Aufwand eine maximale Prozesssicherheit gewährleistet.

Mit den Impulsgreifern ist, anders als bei pneumatischen Systemen, keine Pneumatik-Infrastruktur erforderlich. Kostenträchtige Investitionen in Ventile, Leitungssysteme, Kompressoren und Armaturen werden überflüssig, und damit erhielte der Anwender unter dem Strich eine außerordentlich kostengünstige Lösung für seine Greifaufgaben. bw

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Hannover Messe

Den Zugang so einfach wie möglich machen

Verantwortung und technologischer Fortschritt gehen Hand in Hand – in Form von ressourcenschonenden und effizienten Prozessen in einem gesunden Arbeitsumfeld. Auf der Hannover Messe 2024 zeigt Schunk automatisierte Lösungen, die den Weg zu dieser...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren