Wirtschaft + Unternehmen

Sato: Auto-ID verbessert Auftragsabwicklung

Sato als Lieferant von Lösungen für Barcodedruck, Etikettierung, RFID-Technologien und die automatische Kennzeichnung und Datenerfassung (AIDC), tritt in diesem Jahr auf der Cebit in Hannover mit zwei Partnern auf. Das Unternehmen ist aktiv am Logistik-Demonstrator-Projekt des FIR an der RWTH Aachen beteiligt, wo gemeinsam mit verschiedenen Partnerunternehmen des RWTH Aachen Campus-Clusters Logistik Wege entwickelt werden, um mehr Effizienz in der Logistik zu realisieren. Am Beispiel einer kundenindividuellen USB-Stick-Produktion, bei der verschiedene Sato RFID-Drucker zum Einsatz kommen, wird der Logistik-Demonstrator in Hannover in Halle 5 im AutoID/RFID Solutions-Park zu sehen sein.

MobilenrDruck von Barcodeetiketten: Sato-Drucker MB2i und MB4i.

Ziel des Logistik-Demonstrators ist es, die mit Hilfe von AutoID-Lösungen, Sprachsteuerung, Automatisierungs- und logistischen Kooperationskonzepten optimierte Auftragsabwicklung im Unternehmen der Zukunft zu demonstrieren. Im Rahmen dieses Fallbeispiels waren Satos Know-how sowie führenden Produkte gefragt. So übernimmt der Industriedrucker CL408e UHF auf Produzenten-Seite das Drucken von UHF-RFID-Etiketten. Bei diesem Drucker befindet sich die Antenne in der Thermoleiste, wodurch es möglich wird, sehr kleine UHF-Etiketten ohne Übersprechen prozesssicher zu programmieren und zu beschreiben. Vor Ort wird eine SGTIN (Serial Global Trade Item Number) nach GS1-Standard auf ein 97 mal 27Millimeter großes RFID-Etikett gedruckt. Auf der "Lieferanten"-Seite druckt Satos Industriedrucker GL408e ein SSCC (Serial Shipping Container Code) nach GS1-Standard.

Anzeige

Auf dem Stand des Partners Warok stellt Sato eine Auswahl seines breiten Produktangebots im Bereich der mobilen und Industriedrucker vor. Dabei zeigt das Unternehmen erstmalig den Druck eines Versandetiketts gemäß der VDA-Norm 5520 in DIN A5 mit Hilfe des Industriedruckers CL608. Dieser Standard erfordert, dass nicht nur ein RFID-Drucker mit der Druckbreite von sechs Zoll zum Einsatz kommt, sondern auch, dass nach VDA-Norm die Datenverschlüsselung in einen Transponder geschrieben wird, der über eine EPC-Speichergröße von 160 Bit verfügt. Eine weitere Neuigkeit stellt der Drucker GT408 mit nachrüstbarem Cutter dar, der passende Etiketten mit integriertem UHF-RFID-Transponder gemäß EPC global (GS1) Standard bedruckt, beschreibt und vereinzelt.

Unter den mobilen Druckern sind die Thermodirekt-Drucker der beiden Serien MB2i und MB4i zu sehen, die leicht, ergonomisch und gleichzeitig robust sind. Damit eignen sie sich insbesondere für das mobile Drucken vor Ort und on demand, unter anderem für Kassenbons, Preisauszeichnungen, Probenmarkierungen oder Regaletikettierung. Die Modelle mit einer Druckbreite von 48 Millimeter (MB2i) oder 104 Millimeter (MB4i) bieten eine Druckauflösung von 203 dpi beziehungsweise 305 dpi und sind mit verschiedensten Kommunikationsprotokollen erhältlich (RS-232, USB, Infrarot, Bluetooth, WLAN). bw

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schmersal

Gateway mit verbesserter Fehlerdiagnose

Schmersal bringt eine neue Variante des SD-Gateways für seinen SD-Bus auf den Markt. Der Anwender profitiere insbesondere von der verbesserten Fehlerdiagnose, die das neue SDG Fieldbus Gateway ermögliche, so die Unternehmensgruppe.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Interview

"DC-Technologie konsequent nutzen"

Das Projekt DC-Industrie2 ging kürzlich zu Ende, mit ODCA startete das Nachfolgeprojekt. Im Interview mit Andrea Gillhuber sprachen Dr. Hartwig Stammberger und Dr. Jan Stefan Michels über das Potenzial der DC-Technologie und deren Bedeutung auf dem...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren