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Rittal: Langes Leben für die Kühlung
Nachdem Rittal in 2010 erste Konzepte für frequenzgeregelte Chiller vorgestellt hat, brachten die Herborner jetzt erste Geräte für den Kühl-leistungsbereich von ein bis sechs Kilowatt auf den Markt. Durch neueste Invertertechnik lassen sich bis zu 50 Prozent der Energiekosten - zum Beispiel bei der Kühlung von Werkzeugmaschinen - einsparen.
Energieeffizienz steht weiterhin im Maschinenbau oben auf der Agenda. Interessante Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Maschinenkühlung - etwa bei Werkzeugmaschinen - bietet Rittal jetzt durch TopTherm Inverter Chiller mit Kühlleistungen von ein bis sechs Kilowatt. Gegenüber Lösungen mit Heißgas-Bypass-Regelung lassen sich je nach Anwendung bis zu 50 Prozent an Energiekosten einsparen. Auch bei Anlagen mit Zwei-Punkt-Regelung liegt das Energieeinspar-Potenzial bei über 30 Prozent.
Für die Auslegung einer energieeffizienten Maschinenkühlung mit Kaltwassersätzen ist eine präzise Temperaturregelung entscheidend. Bei bestimmten Werkzeugmaschinen-Anwendungen - zum Beispiel in Schleif- oder Bearbeitungszentren für das Finishen - ist eine Hysterese von ±0,5 K notwendig. Hierbei wirkt sich allerdings ein taktender Betrieb von herkömmlichen Chillern durch häufige Schaltvorgänge negativ auf die Lebensdauer der Kompressoren beziehungsweise Verdichter aus. Bei diesen speziellen Anwendungen setzen Hersteller deshalb in der Regel einen Heißgas-Bypass zur Temperaturregelung ein. Dadurch wird allerdings eine "künstliche" Belastung für den Verdichter geschaffen und letztlich ein Teil der Kälteleistung "vernichtet".
Die Invertertechnologie stellt hierzu eine Alternative zur Steigerung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen dar - vor allem im Teillastbereich. Durch stufenlose Anpassung der Motordrehzahl proportional zur Systemlast stellen die neuen TopTherm Inverter Chiller den exakten Kühlleistungsbedarf zur Verfügung - mit einer Genauigkeit von ±0,1 K.
Weitere Vorteile der neuen TopTherm Inverter Chiller seien eine längere Lebensdauer der Komponenten, Reduzierung der Produktvielfallt, Veringerung des Anlaufstroms, der Anlaufzeit (Beharrungszustand) und der Geräusch- und Vibrationsemission sowie Vermeidung von Druckstößen im Kältekreislauf. Geräte in weiteren Leistungsklassen von acht bis 16 Kilowatt sind in Planung. bw









