Wirtschaft + Unternehmen

PSH kommt mit der Öko-Palette

Paletten-Service Hamburg bietet ab sofort seine Holzladungsträger mit einem eigenen Umweltsiegel namens ÖkoPlus an. Das Angebot erstreckt sich von individuellen Sonderpaletten über Normpaletten bis zu Holzgroß- und -erntekisten. Damit will sich die Hamburger Unternehmensgruppe, einer der großen Anbieter von Transporthilfsmitteln, vom Wettbewerb abheben. Die langjährige Erfahrung bei der Anwendung ökologischer Prozesse in der gesamten Produktion stellt dabei einen Vorteil dar.

Bringt bis zu 800 Öko-Paletten: Lieferfahrzeug von PSH.

Die Öko-Kennzeichnung steht für verschiedene Faktoren. Mit der kürzlich erworbenen PEFC-Zertifizierung in der Produktion von Holzladungsträgern weisen die Hamburger nach: In den Produktionsanlagen wird überwiegend heimisches Nadelholz aus ökologisch nachhaltiger Waldwirtschaft verarbeitet. Auch die Lieferanten für die Pressspanklötze verwenden nur PEFC-zertifiziertes Holz. Alle Hölzer werden computeroptimiert zugeschnitten, die dabei anfallenden Holzspäne in der thermischen Verwertung eingesetzt.

Die technische Trocknung der Paletten, unter anderem für die Zulassung als Exportverpackung, erfolgt in Trockenkammern, die ausschließlich mit emissionsoptimierten Biomassefeuerungsanlagen beheizt werden. Die dafür benötigte Produktionsenergie wird auch aus Holzresten und Altpaletten gewonnen. In der Logistik können durch die Verwendung von Jumbofahrzeugen bei der Auslieferung an den Kunden bis zu 800 Paletten transportiert werden (gegenüber etwa 500 Paletten bei konventionellen Fahrzeugen).

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Die Lkw fahren mit EEVMotorisierungen (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle). Damit wird die CO 2 Bilanz jeder Palette verbessert. Das engmaschige Netz von 30 Depots spart Transportkosten und reduziert die Wege bei der Rücklieferung von Kleinmengen. Das Tochterunternehmen, die PaLog Palettenlogistik-Systeme GmbH bietet zudem Poolingdienstleistungen an. bw

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