Neues Firmengebäude

Stollberg: Wesko feiert Richtfest

Am vergangenen Freitag feierte Wesko mit Handwerkern und Bürgermeister Marcel Schmidt Richtfest für den neuen Firmensitz in Stollberg. In wenigen Monaten soll er fertiggestellt sein - obwohl aufgrund des frühen Wintereinbruchs der geplante Baubeginn von Ende 2012 auf das Frühjahr 2013 verlegt wurde.

Um den Betrieb im neuen Gebäude dennoch dieses Jahr aufnehmen zu können, wurden der Terminplan und einzelne Ausführungsfristen angepasst und optimiert: "Unser Baupartner und Generalunternehmer Freyler konnte mit Hochdruck die zeitlichen Verluste kompensieren. Alle am Bau beteiligten Firmen haben in dem engen Zeitplan hervorragende Arbeit geleistet und werden dies bis Bauende sicherlich weiter tun", so Andreas Hildebrandt, Geschäftsführer der Wesko GmbH, die auf den Werkzeug- und Formenbau spezialiert ist.

Mit einer teilweise zweigeschossigen Halle hat das neue Firmengebäude eine Bruttogeschossfläche von circa 4.300 Quadratmetern. Diese gliedern sich in Produktions-, Lager- und Technikbereiche sowie ein vorgelagertes 2-geschossiges Verwaltungsgebäude. Das gesamte Grundstück hat etwa eine Größe von 13.300 Quadratmetern. Besonderheit des Neubaus ist die repräsentative Fassadengestaltung der Verwaltung - eine Kombination aus Glattblechfassade, Aluminium-Glas-Konstruktion sowie großflächiger Fenster. Und auch im Inneren wird auf ansprechende und moderne Räumlichkeiten Wert gelegt: rundum hochwertig ist die Ausführung der Arbeitsplätze und der eigenen Cafeteria, was zur Wertschätzung und Motivation der Mitarbeiter beiträgt.

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Neben der Vergrößerung der Räumlichkeiten sowie der Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen soll der Neubau auch ökologisch ein Schritt in Richtung Zukunft sein. So wird künftig die Abwärme der Spritzgussmaschinen zum Beheizen des Werkzeugbaus genutzt - dieselbe Lüftungsanlage versorgt im Sommer alle Produktionsbereiche mit Frischluft. Darüber hinaus sieht das Konzept von Freyler vor, dass die Kompressorenabwärme mittels Wärmerückgewinnung der Heizungsanlage zugeführt wird. In Kombination mit einer Fußbodenheizung lassen sich damit die Büros und Sozialräume energiesparend beheizen. Zusätzlich wird die Abwärme auch zur Warmwasseraufbereitung der Duschen in den Umkleiden genutzt wird. kf

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