Mitsubishi und die Food-Industrie:

Automatisch zum Brötchen

Mitsubishi Electric Europe sieht verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung von Effizienz und Produktivität in der Fertigung mittlerer und kleinerer Food-Unternehmen. Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs werden nicht zuletzt in der Nahrungsmittelindustrie heftig diskutiert, wo Produktivität und Gewinnmarge gegenüber anderen produzierenden Industrien eher niedrig sind. Zudem steigt der Preisdruck im Bäckereimarkt, vor allem bedingt durch den direkten Wettbewerb mit Discountern. "Aussagekräftige Kennzahlen, das Sammeln prozess- und produktionsrelevanter Daten und deren richtige Auswertung sowie eine wirtschaftliche Produktion sind die Stellschrauben für den langfristigen Unternehmenserfolg. Grundlage für eine kontinuierliche Verbesserung ist Datentransparenz", erklärt Stefan Knauf, Corporate Account Manager Food & Beverage bei Mitsubishi Electric. Konservative Zurückhaltung gegenüber Automatisierungstechnik sei fehl am Platz, wenn der Betrieb zukunftsfähig bleiben soll. "Der intelligente Einsatz von Automatisierungstechnik kann entscheidend dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern. Dazu ist es nötig, dass Automatisierungsanbieter und Maschinenbauer beim Endkunden für ein gewisses technisches Verständnis und eine offene Einstellungen gegenüber technologischer Neuerungen werben", rät der Experte.

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Der intelligente Einsatz von Automatisierungstechnik kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Als langjähriger Partner für Bäckereitechnologie verfügt Mitsubishi Electric über ein umfassendes Leistungsspektrum von Automatisierungskomponenten für Bäckereianlangen. Das Angebot reicht von der Automatisierung umrichtergesteuerter Teigmixeranwendung zur Erhöhung der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE) bis zur produktionssteigernden Robotertechnologie. Mit dem Interface-Modul MES-IT lässt sich zum Beispiel selbst in einer heterogenen, historisch gewachsenen Applikationsstruktur - einer sogenannten "Brownfield"-Produktionsstätte - eine durchgängige Kommunikation einfach realisieren, indem es Insellösungen miteinander verbindet. Ganz im Sinne der Industrie 4.0 erfasst das Modul in jedem Fertigungsschritt Produktionsdaten und Prüfergebnisse und überträgt sie in Echtzeit an Systeme höherer Ebenen. Diese erstellen dann mittels Excel, SAP oder vorgefertigten Reports anschauliche, aussagekräftige Auswertungen. Die Anbindung an bestehende Systeme ist schnell möglich, ohne die Maschinenabläufe zu stören.

Letztlich vereint das vollintegrierte Automatisierungskonzept iQ Platform sämtliche Komponenten bis hin zur Robotersteuerung auf einer Plattform und sorgt für eine nahtlose Kommunikation innerhalb der Anlage. Die iQ Platform eignet sich insbesondere für komplett neue "Greenfield"-Werke. bw

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