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Mitsubishi kümmert sich um den Energieverbrauch
Ein Überblick über die Energieverbräuche einzelner Maschinen oder Antriebe ist Grundlage des Energiemanagements. Basierend darauf werden Einheiten, die nicht dringend benötigt werden, abgeschaltet. Entsprechende Informationen fließen als Rückschluss in die Produktionsplanung ein. Dieser Vorgang stabilisiert die Energieversorgung - insbesondere in komplexen Anlagen, die über mehrere Standorte hinweg zusammengeführt werden.
Energiemanagement ist nicht nur für die diskrete Produktion relevant. Energieversorgungsengpässe an kritischen Punkten der Batchprozesse können einen Verlust des gesamten Batch verursachen. In einigen Fällen können sogar Produktionsanlagen beschädigt werden oder ganz ausfallen. Christoph Behler, Senior Business Development Manager bei Mitsubishi Electric Europe, verdeutlicht: "In der Nahrungsmittelverarbeitung müssten ganze Chargen vernichtet werden, wenn stromausfallbedingt Daten nicht aufgezeichnet werden. Ein integrierter, ganzheitlicher Energiemanagementansatz, wie ihn das ECP für bestehende oder neue Anlagen bietet, ist in der Prozessindustrie daher fundamental."
Als Monitoring-Tool trägt das ECP zur Anlagen- und damit auch zur Produktionssicherheit bei. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, denn ein Ausfall bedeutet geringere Stückzahlen, Abfall und höhere Energie- und Gesamtkosten.
Die Informationen, die das ECP am lokalen Bedienpanel bereitstellt, können in Datenbanken gespeichert und an übergeordnete Informationssysteme weitergegeben werden. So lassen sich unter anderem die Energiekosten pro Maschine oder Produktionseinheit ermitteln und kontrollieren und Lastspitzen vermeiden. Auch Anlagen der regenerativen Energieerzeugung oder anderer energierelevanter Medien wie Druckluft, Gas, Öl und Wasser können in das System eingebunden werden. Das ECP schafft die Voraussetzung dafür, alle Werte sukzessive zu optimieren, die Produktionseffizienz zu steigern, Wartungs- und Instandhaltungsaufwand zu reduzieren und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen.
Mitsubishi Electric verfügt über umfassende Erfahrungen mit dem Einsatz des ECP in unterschiedlichen Industriebranchen. Drei unterschiedlich komplexe Grundversionen sind verfügbar: Bei der einfachsten Variante ECP Compact sind rund 80 Prozent der Funktionen festlegt, etwa 20 Prozent sind frei definierbar. Die zweite Version, ECP Modular, besteht aus einzelnen, individuell kombinierbaren Funktionsbausteinen. Das komplexeste System, ECP Open, wird von den Entwicklern maßgeschneidert und auf Basis einer Machbarkeitsstudie an den Anwendungsfall angepasst. bw









