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Metall 2013: Neustart mit neuem Konzept
Mit einem neuen, verkaufsoriertierten Konzept ging die Metall 2013 am 6. März in München an den Start. Der ebenfalls neue Veranstalter Easyfairs zeigt sich nach Auswertung der Statistik zufrieden: 5.563 Besucher waren an den 3 Messetagen in die bayerische Landeshauptstadt gereist, um sich über die Produktneuheiten der insgesamt 139 Aussteller aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Autoindustrie zu informieren. Die Ausrichtung lag dabei klar auf dem süddeutschen und österreichischen Markt.
"Wir sind mit der Erstveranstaltung der Metall sehr zufrieden. In nur neun Monaten Vorbereitungszeit ist es uns gelungen, eine reine Fachmesse für die Metallbe- und -verarbeitung am Standort München zu positionieren. Ein solches Format gab es die letzten Jahre in München nicht. Die damit verbundene, gestiegene Qualität der Gespräche auf der Messe, haben auch die Aussteller positiv bewertet", sagt Siegbert Hieber, Geschäftsführer von Easyfairs Deutschland.
Unter den 139 Ausstellern waren führende Anbieter von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen sowie Maschinen und Anlagen für die Herstellung von Metallerzeugnissen vertreten. Unternehmen mit Lösungen für die Oberflächentechnik gehörten ebenso zum Ausstellerprofil wie Anbieter von Software für die Steuerung, Produktentwicklung und die Produktion.
Mehr als die Hälfte Erstbesucher
5.563 Fachbesucher kamen auf die Metall, um sich über Produktneuheiten zu informieren, mit Kollegen aus der Branche auszutauschen und konkrete Einkäufe zu tätigen. Mit rund 62 Prozent Investitionsentscheidern war die Besucherqualität auf einem sehr hohen Niveau. 59 Prozent und damit mehr als die Hälfte der Teilnehmer, hatte keine der Vorgängerveranstaltung besucht. Die Mehrheit (87 Prozent) ist in kleinen und mittelständischen Unternehmen bis 500 Mitarbeitern, tätig.
Rahmenprogramm zu Innovationen der Metallbranche
Neben dem Netzwerken mit interessanten Lieferanten und neuen Geschäftskontakten, bot die Messe außerdem ein hochkarätiges, kostenfreies Vortragsprogramm zu den Trends und Problemstellungen der Branche. Mit "Industrie 4.0 - Informationstechnik in der Fabrik der Zukunft" zog Dr. Olaf Sauer vom Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, zahlreiche Besucher in seinen Bann. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Michael Dey, Leiter der Zertifizierungssteller bei der Tüv Süd Industrie Service GmbH. Er beleuchtete die neuen Anforderungen der DIN EN 1090, insbesondere im Hinblick auf die Schnittstelle zur Druckgeräterichtlinie. Neue Chancen für den Mittelstand zeigte Torsten Woyke, Geschäftsführer bei WMV Robotics, in "Automatisierungstechnologie bei CNC-Maschinen" auf.
Insgesamt zieht der Veranstalter ein positives Fazit: "Wir sehen die Metall 2013 als gute Basis für eine erfolgreiche Metall 2015. Diese wird aufgrund des April-Termins, der längeren Vorbereitungszeit und des weiter verfeinerten Konzepts sicherlich noch einen Schritt weiter nach vorne machen", so Hieber.
Die nächste Metall findet vom 15. bis 17. April 2015 statt. kf









