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Lanfer auf der Logimat: Flexibilität hilft
Das von der Lanfer Cargo-Technik entwickelte System ThingTelligence realisiert das Konzept des Internets der Dinge in einer realen Förderstrecke und wurde dafür auf der Logimat mit einem Produktpreis geehrt. Es basiert auf den Ergebnissen des Verbundprojekts Internet der Dinge des Forschungsministeriums in Berlin, der Grundlagenarbeit des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik und der Softwareagenten-Technologie von Linogistix.
Durch intelligente und dezentrale Mechatroniksysteme lassen sich sowohl neue Fördersysteme als auch Modernisierungsprojekte und spätere Änderungen an Anlagen schneller und flexibler umsetzen als mit herkömmlichen Technologien. Durch die Verwendung standardisierter Komponenten und die Vernetzung zwischen Förderelementen und Steuerungstechnik ergeben sich Rationalisierungspotenziale bei der Planung bis zur Inbetriebnahme. Dies wird erreicht durch parametrierbare Controller-Module, die in Hochsprache mit durchgängigen Entwicklungswerkzeugen programmiert worden sind. Dadurch und durch das implementierte Diagnosekonzept gestaltet sich die Programmerstellung und Inbetriebnahme effizienter als bei Speicherprogrammierbaren Steuerungen. Für das Verteilen der Software auf die Controller ist ein automatischer Ablauf konzipiert worden, sodass ein aufwändiges Verteilen der Software von Hand auf die dezentralen Komponenten entfällt.
Seine Stärken kann das System dann ausspielen, wenn das vorhandene oder geplante Anlagenlayout eine hohe Flexibilität des Materialflusses ermöglicht. bw









