Wirtschaft + Unternehmen

Kongress für den effizienten Ressourcen-Einsatz

Produktionstechnik ist einer der wichtigsten Branchen in Deutschland. Voraussetzung für wirtschaftliches Produzieren in Zukunft ist die Ressourceneffizienz. Die Notwendigkeit des noch effizienteren Umgangs mit Ressourcen wie Energie, Material und Personal rückt als gesellschaftliche Aufgabe immer stärker in den Fokus von Wirtschaft, Forschung und Politik.

Laserstrahl-MIG-Schweißen von Magnesiumkomponenten für den Leichtbau.

Vor allem das produzierende Gewerbe muss sich zunehmend die Frage stellen: Durch welche effizienteren Technologien lassen sich Ressourcen und Emissionen und damit auch Kosten sparen?

Eine wesentliche Herausforderung für die Zukunft ist die Entwicklung ressourceneffizienter Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. "Unser strategisches Ziel ist es, durch innovative Produkt- und Prozessentwicklungen dreißig Prozent Energieeinsparungen in der unmittelbaren Produktion und zwanzig Prozent Emissionssenkung durch geschlossene Energiekreisläufe zu erreichen", so Prof. Reimund Neugebauer, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

Der Fraunhofer-Verbund Produktion nahm sich dem wichtigen Zukunftsthema Ressourceneffizienz in der Produktion an und brachte bereits vielfältige Initiativen und Programme, wie die Innovationsallianz "Green Carbody Technologies" (InnoCaT), auf den Weg. Wesentliche Schwerpunkte zum 2. Kongress Ressourceneffiziente Produktion am 2. März 2011 sind aktuelle Projekte zu Schlüsselthemen des Automobil- und Maschinenbaus sowie Innovationen für eine nachhaltige Produktion. Damit stellt sich die eintägige, überregional ausgerichtete Veranstaltung neuen Entwicklungen und künftigen Herausforderungen. Die begonnene Fachdiskussion zu Konzepten und Forschungsansätzen für eine energieeffiziente Produktion zum ersten Kongress im Februar 2009 wird damit fortgesetzt und eine Zwischenbilanz zu Best Practice Lösungen an laufenden Projekten vorgestellt.

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Den Auftakt bilden die Plenarvorträge. Hartmut Rauen vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frank Dreves von Audi und Prof. Reimund Neugebauer vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU werden sowohl über aktuelle Aspekte der Produktionstechnik als auch über das Zukunftsfeld Elektromobilität sprechen. Drei fachlich orientierte Vortragsblöcke setzen die Schwerpunkte auf ressourcenschonende Fertigungsprozesse, energieeffiziente Produktionsanlagen und nachhaltige Produktionskonzepte und Fabriken.

Der Kongress soll als Plattform den fachlichen Austausch sowie den Wissenstransfer zu energie- und ressourcenschonenden Innovationen in der Produktionstechnik vorantreiben. Partner aus den Branchen Automobil- und Maschinenbau bietet sich die Möglichkeit, ihre Kompetenzen zu bündeln und entscheidende Trends gemeinsam zu identifizieren.

Anmeldungen sind unter http://www.ressourceneffiziente-produktion.de möglich. bw

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