Wirtschaft + Unternehmen

Iscar wird 40 Jahre

Das aktuelle Führungsteam der Iscar Germany GmbH (v.l.n.r.): Peter Fürtsch, Leiter Verkauf Deutschland, Dominik Würz, Leiter Finanzen und Verwaltung, Hans-Jürgen Büchner, Geschäftsführer, Kurt Brenner, Leiter Technik und Produktion

Vom Außenseiter über den Nischenspezialist zum Vollsortimenter - auf diesen recht kurzen Nenner lässt sich die Erfolgsstory des Spezialisten für Zerspanwerkzeuge ISCAR bringen. Von Stef Wertheimer im Jahr 1952 in Israel gegründet, hat sich daraus ein weltweit agierendes Zerspantechnologie-Unternehmen mit über 10.000 Beschäftigten und ca. 2 Mrd. Euro Umsatz entwickelt. Den ambitionierten und unkonventionellen Anfängen in den 50er Jahren folgte bald die wegweisende Entwicklung des Stechwerkzeugsystems Self-Grip. Dieses trat ab dem Jahr 1976 seinen Siegeszug um den Erdball an und legte zudem den Grundstein für den Nimbus von Iscar als ein hoch innovativer Technologie- und Marketing-Treiber. Fortan eilte ISCAR der Ruf voraus, mit seinen werkzeugtechnischen Entwicklungen den Kunden durch spürbare Zuwächse an Produktivität und Wirtschaftlichkeit einen echten Mehrwert zu verschaffen.
Das Produkt-Portfolio umfasst die ganze Welt an Dreh-, Bohr-, Fräs- und Feinbearbeitungswerkzeugen sowie den Spannaufnahmen. Für jedes der drei Segmente (Dreh- und Abstech-/Stechwerkzeuge, Fräswerkzeuge, Bohren, Reiben und PKD-Werkzeuge) gibt es Produktspezialisten, die sich um Anregungen aus Sicht der Anwender sowie die technische Unterstützung des gesamten Außendienstes kümmern. Nicht zuletzt obliegt dem Produktmanagement die Einführung neuer Werkzeuge, die zuvor in harten Industrietests ihrer Praxistauglichkeit unterzogen wurden. Diesem Bereich misst man eine große Bedeutung zu, denn im Vordergrund einer Neuentwicklung steht immer die Performance-Steigerung zugunsten des Kunden. Dies bedeutet aber auch, jeweils vorhandene und bewährte Werkzeuge nicht aufgrund neuer Werkzeuge aus dem Programm zu nehmen, sondern solange im Programm zu belassen, wie es die Kunden wünschen. Bestes Beispiel dafür ist die "Iscar-Urzelle", das Stechwerkzeugsystem Self-Grip, das im Laufe der Jahre immer wieder weiterentwickelt und ergänzt wurde und bis heute auf dem Markt sehr gefragt ist. Schließlich sorgt das Unternehmen durch neue Schneidstoffe, hoch entwickelte Beschichtungen, innovative Geometrien, ausgeklügelte Kantenpräparation und spezialisiertes Finish nach dem Beschichten für Furore. Nicht zuletzt macht die Tatsache, dass Ettlingen im globalen Vertriebs- und Produktionsverbund zu einem der wichtigsten Standorte ausgebaut wurde, den hohen Stellenwert, den man dem deutschen und den angrenzenden Märkten beimisst, sehr deutlich. lg

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