Industrie 4.0 im Kloster:
Keine Angst vor der Zukunft
Wie wird die Zukunft der Industrie aussehen? Wie arbeiten dann Menschen und Maschinen zusammen? Diesen Fragen gingen die Auszubildenden der Friedhelm Loh Group in ihrem traditionellen Workshop im Kloster Gnadenthal und anschließend in Projektteams nach. Eine Jury hat jetzt die besten Projekte ausgezeichnet.
Wenn die Produktion immer stärker von Computern und Robotern gesteuert wird, was bedeutet das für die Menschen, die in der Fabrik arbeiten? Mit dieser Frage haben sich die Auszubildenden der Friedhelm Loh Group bei ihrem Workshop und in Projektteams beschäftigt. "Das ist ein komplexes Thema und nicht nur für junge Menschen eine harte Nuss", sagt Miller, Mitglied der Jury aus hochrangigen Führungskräften der Friedhelm Loh Group, die jetzt die besten Projekte ausgezeichnet hat.
"Zukunftsangst oder neue Chance" - so hatte das siegreiche Team von Julian Discher, Etienne Erbe, Elena Quindt, Abdulhamit Yüce, Marvin Gonschorowski und Furkan Demir sowie ihrem betreuenden Ausbilder, Mario Kacalla seine Präsentation überschrieben. Ideenreich und kreativ stellten die Auszubildenden die beiden möglichen Szenarien von Industrie 4.0 dar.
Und was müssen junge Menschen heute mitbringen, um für die Industrie 4.0 gewappnet zu sein? Das Siegerteam um Elena Quindt hat dafür ein einfaches Rezept - im Wortsinne: 300 Gramm Eigeninitiative, zwei Pfund Weiterbildung, fünf Löffel Wissensdurst, ein Schuss Flexibilität und eine Handvoll Mut.
Seit 2003 besuchen die Auszubildenden der Friedhelm Loh Group im zweiten Ausbildungsjahr den Workshop in Gnadenthal. Im Jahr 2013 nahmen 100 Auszubildende teil. In der Abgeschiedenheit des Klosters haben sich die Auszubildenden nicht nur mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigt, sondern auch über die Erfolgsfaktoren eines Teams nachgedacht und gelernt, wie sie die Ergebnisse ihrer Projektarbeit am besten präsentieren können. bw









