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Indunorm holt Werkzeuge aus dem Magazin
Indunorm Bewegungstechnik will in spanenden Betrieben den Automatisierungsgrad deutlich erhöhen können: Das Werkzeugmagazin Toolchanger ermöglicht Bearbeitungsmaschinen den Zugriff auf bis zu 125 Werkzeuge.
"Bei den Nachrüstmöglichkeiten für vertikale Fräszentren setzen wir mit dem Indumatik Toolchanger ein echtes Zeichen", sagt Vertriebsleiter Kurosh Simaifar. Es bestehe auf Anwenderseite immer mehr der Wunsch, Werkzeugmaschinen stärker auf den individuellen Bedarf des Kunden hin auszurüsten. "Die Anzahl der Werkzeuge ist gerade für den automatisierten Betrieb ein entscheidendes Kaufkriterium für den Anwender", ergänzt Simaifar. Der Indumatik Toolchanger macht bis zu 125 Werkzeuge für die Werkzeugmaschine verfügbar, ohne das Magazin neu zu bestücken.
"Für Anwender mit wechselnden Teilen und Losgrößen sind die üblichen Werkzeugmagazine mit 20 bis 40 Werkzeugplätzen ein limitierender Faktor bei der Maschinenauslastung", erklärt Simaifar. Mit dem Toolchanger können verschiedene Werkstücke auf einer Werkzeugmaschine durchgehend im mannarmen Betrieb abgearbeitet werden, ohne dass die Maschine manuell mit neuen Werkzeugen versorgt werden muss. "Das verringert die Stückkosten, da Rüstzeiten entfallen."
Die 125 Plätze etwa für Werkzeughalter SK40 mit Spannzangen, Bohrfutter oder Weldonaufnahmen verteilen sich auf fünf Ebenen. Bei einem Gewicht von sieben Kilogramm können Werkzeuge mit einer Länge von bis zu 250 Millimeter und einem Durchmesser bis 130 Millimeter bereitgestellt werden. Auch Schwesterwerkzeuge lassen sich einbringen und erlauben damit einen mannlosen, automatisierten Betrieb. bw









