Hubtex verkauft Genkinger-Anteile

Restrukturierung abgeschlossen

Hubtex Maschinenbau hat zum 1. Juni die verbliebenen Anteile an der Genkinger GmbH verkauft. Hubtex bleibt damit seinem Weg der Konsolidierung und der Konzentration auf sein Kerngeschäft treu.

Die Geschäftsführung von Hubtex: (von links) Hans-Joachim Finger, Marco Goldbach, Jürgen Keller. (Foto: Hubtex)

Der international führende Hersteller von spezialgefertigten Flurförderzeugen, Elektro-Mehrwege-Seitenstaplern und Sondergeräten agiert künftig vollständig autark und eigenständig auf dem Markt.

Der Verkauf der Anteile ist der Abschluss der 2014 begonnenen Restrukturierung der beiden Unternehmen, die ab sofort komplett eigenständig auf dem Markt auftreten. Hubtex konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung und Herstellung seiner Kernprodukte: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Fulda fertigt Mehrwegestapler mit bis 50 Tonnen Tragfähigkeit für den innerbetrieblichen Transport sowie Kommissioniersysteme, Sondergeräte und Schwerlasttransportsysteme mit einem Transportgewicht von bis zu 500 Tonnen. Kunden profitieren weiterhin von der umfassenden Beratung, dem weltweiten Service sowie der hohen Qualität der Produkte. Aktuell beschäftigt Hubtex rund 400 Mitarbeiter und hat 2016 einen Rekordumsatz von 65 Millionen Euro erzielt.

Auf die Frage, ob sich durch den Verkauf der Anteile eine Wettbewerbssituation der beiden Unternehmen ergeben könnte, antwortet Hans-Joachim Finger, Geschäftsführer Vertrieb und Einkauf bei Hubtex: „Beide Unternehmen haben eine geringe Überschneidung in ihren Produktportfolios. Hubtex hat den Fokus auf dem innerbetrieblichen Transport von schweren und schwierigen Lasten mittels der Kernprodukte Elektro-Mehrwegeseitenstapler, FluX, MaxX, deichselgeführten Fahrzeugen (Go-X) sowie Sonderanwendungen mit bis zu 500 Tonnen Transportgewicht. Außerdem hat Hubtex mit einem Exportanteil von rund 70 Prozent eine internationale Ausrichtung und liefert Produkte in verschiedenste Branchen. Im Einzelfall kann es zu einer Wettbewerbssituation kommen, trotzdem werden wir nach wie vor partnerschaftlich, aber unabhängig auf dem Markt agieren.“ pb

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