Halbjahresbilanz

Daniel Schilling,

Starke Zahlen bei Kuka

Peter Mohnen konnte sehr gute Halbjahrszahlen vorlegen. © Kuka

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen kann der Automatisierungsspezialist ein sehr gutes Ergebnis vorlegen. Supply-Chain-Probleme erschweren aber das Abarbeiten der Aufträge.

Die Kuka AG hat in den ersten sechs Monaten 2022 ein starkes Ergebnis erwirtschaftet. So lagen die Auftragseingänge des Konzerns zwischen Januar und Juni mit 2.545,4 Millionen Euro um 34,8 % über dem Vorjahreswert und die Umsatzerlöse erhöhten sich um 13,5 % auf rund 1,7 Milliarden Euro. Zudem steigerte Kuka das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 48,6 Millionen Euro (Im ersten Halbjahr 20 21: 33,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge stieg auf 2,8 % im ersten Halbjahr 2022.

Rekord-Auftragseingang

„Wir legen im ersten Halbjahr 2022 den höchsten Halbjahres-Auftragseingang vor, den wir jemals hatten. Er liegt nach nur sechs Monaten bei mehr als 2,5 Milliarden Euro und damit nur knapp unter dem Wert des Gesamtjahres 2020“, sagte Peter Mohnen, CEO der Kuka AG. Alle Geschäftsbereiche trugen zu diesem starken Ergebnis bei. So verdoppelte Kuka in China im ersten Halbjahr 2022 die Auftragseingänge nahezu.

Trotz der großen Nachfrage belasten auch Kuka die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie die Halbleiter-Knappheit sowie die Auswirkungen von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine mit Materialengpässen, stockenden Lieferketten und steigenden Kosten.

Globale Unsicherheiten bewältigen

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„Die Herausforderung liegt derzeit vor allem darin, aus den Aufträgen auch Umsätze und damit Gewinne zu erwirtschaften. Unsere Teams arbeiten hart daran, dass wir unter erheblich erschwerten Bedingungen fertigen und ausliefern können. Die globalen Unsicherheiten und Risiken werden uns noch länger beschäftigen. Aber Kuka hat mit neuen Produkten und Lösungen für stark wachsende Märkte die richtige Strategie“, so Peter Mohnen. „Die Wirtschaft steht vor enormen globalen Herausforderungen. Automatisierungslösungen helfen Unternehmen weltweit, diesen Problemen zu begegnen.“

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