Intelligente 3D-Brille
Framos entwickelt 3D-Brille für Sehbehinderte
Gemeinsam mit dem CDTM-Institut der Technischen Universität München hat Framos ein Wearable entwickelt, das mit Hilfe von 3D-Echtzeit-Technologie Sehbehinderte im Alltag unterstützt. Die Brillen sind mit neuesten Intel RealSense Stereokameras ausgestattet, intelligente Algorithmen übersetzen die visuellen Signale in haptische und akustische Informationen.
Die Audioinformation basiert auf der Erkennung von Objekten und Schriften, die haptische Rückmeldung über Positionen und Distanzen erhalten die Sehbehinderten über ein mit Vibrationsmotoren ausgestattetes Armband. Diese neue Art der Wahrnehmung ermöglicht es Blinden und Sehbehinderten, ihre Umgebung vollständig zu verstehen und sicher zu navigieren.
Visuelle Eindrücke und Informationen bleiben für weltweit über 108 Millionen Blinde und Sehbehinderte verborgen. Die Namen von Geschäften, Straßen, die Linien öffentlicher Verkehrsmittel oder Verkehrszeichen sind unsichtbar, eine Navigation ohne diese Informationen ist für die Betroffenen eine echte Herausforderung. Die von Framos entwickelten 3D-Brillen stellen für Sehbehinderte eine neuartige Möglichkeit dar, ihre Umgebung zu erkunden und dabei von fortschrittlichster Technologie zu profitieren.
Dr. Christopher Scheubel, Framos Business Development: "Wir sind stolz darauf, mit modernster Technologie eine Anwendung entwickelt zu haben, die einen großen Einfluss auf das tägliche Leben von Sehbehinderten hat. Dieses Projekt trifft den wahren Sinn von Innovation, indem es Menschen wirklich unterstützt und ihr Leben verbessert. Das Außergewöhnliche an der Technologie ist die Fähigkeit, visuelle Informationen zu liefern, die normalerweise vom menschlichen Auge ausgegeben werden und diese neu zu übersetzen. Unsere Technologie schafft damit eine neue Art der Wahrnehmung."

Zwölf Megapixel für Bildsensoren
Speziell für die Bildsensoren Sony Pregius IMX253 und IMX 255 hat Computar die passende Objektivserie MPY mit zwölf Megapixel Auflösung auf den Markt gebracht.
Das 3D-fähige Wearable schafft eine neue Art der Wahrnehmung, indem visuelle Informationen in Echtzeit als haptisches Feedback auf ein Armband übertragen werden. Basierend auf der genauen Position und Bewegung der Vibration am Arm wird der Sehbehinderte über die Position und Entfernung von Dingen in seiner Umgebung informiert. Der Prototyp enthält eine Intel RealSense 3D-Kamera und Lautsprecher für Audio-Feedback. Das Setup wird von einem Processing-Hub mit einem GPS-Sensor zur Positionsbestimmung und einem LTE-Modul zur mobilen Datenverbindung gesteuert. Ein Mikrochip sendet die Daten via Bluetooth an das durch ein 2D-Array und Vibrationsmotoren betriebene Armband. Eine Sprachsteuerung erleichtert die Interaktion und wiederaufladbare Batterien ermöglichen eine ganztägige Nutzung.
Die Brille ist damit ein intelligenter Assistent, der Blinde und Sehbehinderte im Alltag unterstützt. Intelligente Algorithmen ermöglichen eine Text- und Objekterkennung und bieten damit ein neues Maß an Sicherheit und Wissen. Der erste Prototyp nutzt modernste Vision-Technologie und spiegelt die Mission des Unternehmens wider, Maschinen zum Sehen und Denken zu bringen. kp









