Urbane Produktion der Zukunft
Wittenstein Bastian ist Sieger im Innovationswettbewerb
Seit dem 7. Oktober gehört die Wittenstein Bastian GmbH im baden-württembergischen Fellbach mit ihrer "Urbanen Produktion der Zukunft" offiziell zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Innovationswettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2013/14".
Dr. Manfred Wittenstein, Vorstand der Wittenstein AG, und Erik Roßmeißl, kaufmännischer Leiter, nahmen den Preis auf der Stuttgarter Fachmesse Motek entgegen. Mit dem diesjährigen Wettbewerbsthema "Ideen finden Stadt" würdigt die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" Projekte und Ideen, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Mit ihrer neuen geräusch- und emissionsarmen Produktionsstätte für Verzahnungslösungen in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes liefert das Unternehmen laut Jury, bestehend aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern, eine perfekte Antwort auf die Frage, wie sich Fabriken in Zukunft problemlos in umliegende Wohnsiedlungen einfügen können: So wie am Fellbacher Standort des Mechatronikkonzerns könnte in der Stadt von morgen Wohnen und Arbeiten aussehen.
Die "Urbane Produktion der Zukunft": In zwei Minuten zur Arbeit
In unmittelbarer Nähe einer Fabrik wohnen - was früher ein Lärm- und Umweltproblem darstellte, ist heute ein Mehrwehrt für Unternehmen und Mitarbeiter. So zumindest am Fellbacher Standort der Wittenstein AG: Dank Schallschutz ist das neue Werk des Antriebsystemherstellers so leise, dass es von Anwohnern nicht als störend empfunden werden kann. Kurze Wege erübrigen die lange Autofahrt zur Arbeit. Das bedeutet mehr Lebensqualität für die Mitarbeiter, weniger Emissionen für Umwelt und Klima. Und auch das Unternehmen profitiert von der "Urbanen Produktion" - etwa durch die Nähe zu städtischen Forschungseinrichtungen und Kooperationspartnern.
Die "Urbane Produktion der Zukunft" in Fellbach bei Stuttgart steckt voller Innovationen mit Fokus auf Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. Mit ihrem ungewöhnlichen Standort direkt neben einer Passivhaussiedlung fügt sie sich harmonisch in die Umgebung ein, ohne das Wohnumfeld zu beeinträchtigen. Die ohnehin niedrigen Geräuschemissionen werden durch einen Lärmschutzwall weiter reduziert. Gebäude und Außenbereiche sind mit den umliegenden Grundstücken vernetzt. Mitarbeiter profitieren durch kurze Wege zur Arbeit im städtischen Umfeld samt Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Ein Biotop und ein Spielplatz (derzeit in Planung) bieten Mitarbeitern wie auch Nachbarn Möglichkeiten zur Begegnung. Mitarbeiter, Gäste und Anwohner werden in Kürze zwei Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge nutzen können. Die Abwärme der eigenen Produktionsmaschinen wird zur Heizung der Büroräume genutzt und eine Solaranlage deckt den Jahresenergiebedarf von rund 100 Haushalten.
Seit dem 1. Oktober besteht zusätzlich die Möglichkeit, den beliebtesten Preisträger online zu wählen. Diese Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. In einer ersten Runde werden zunächst zehn Favoriten bestimmt. Dazu kann jeder auf der Webseite Land der Ideen noch bis zum 20. Oktober 2013 täglich eine Stimme für die "Urbane Produktion der Zukunft" abgeben. In der anschließenden zweiten Runde wird über die Webseite des Medienkooperationspartners "Die Welt" aus den zehn Finalisten - ebenfalls durch die Öffentlichkeit - der Publikumssieger 2013/14 ermittelt. Im November 2013 wird der Gewinner im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Frankfurt geehrt. kf









