Ensinger investierte 20 Millionen Euro in Hochregallager
Abläufe beschleunigt, Service verbessert
Ensinger hat im Stammwerk Nufringen bei Herrenberg einen Neubau für die Halbzeug-Fertigung und ein Hochregallager in Betrieb genommen. Die neuen Anlagen optimieren die innerbetriebliche Logistik und erhöhen die Geschwindigkeit der Arbeitsabläufe. Insgesamt hat das Familienunternehmen rund 20 Millionen Euro investiert.
Mit zusätzlichen Produktionsflächen und Reinräumen, einer Vervierfachung der Lagerkapazität und einer weitgehenden Automatisierung des Warenflusses hat der Kunststoffverarbeiter die Voraussetzungen für ein weiteres Wachstum seiner größten Sparte geschaffen. Die Kunden profitieren von den kürzeren Durchlaufzeiten, einem breiteren Lagerprogramm, wettbewerbsfähigen Preisen und einem hohen Lieferservice.
Im Extrusionsverfahren verarbeitet Ensinger in Nufringen thermoplastische Kunststoffe zu Platten, Rundstäben und Hohlstäben. Die gängigen Konstruktions- und Hochleistungskunststoffe sind in verschiedenen Abmessungen ab Lager lieferbar. Darüber hinaus fertigt Ensinger spezielle Halbzeug-Modifikationen und Zuschnitte nach Kundenwunsch an.
Das neue Langgut-Hochregallager und die zusätzlichen Produktionsbereiche sind über eine Anbindungsbrücke mit den bestehenden Fertigungshallen verbunden. Ensinger hat den Zufluss und Abfluss der Waren weitgehend automatisiert. Mit Hilfe moderner Fördersysteme können innerbetriebliche Transporte und Handhabungsvorgänge nun wesentlich schneller durchgeführt werden.
Das zweigassige Hochregallager von Remmert ist 50 Meter lang, 24 Meter breit und 24 Meter hoch. Auf einer Grundfläche von rund 1.100 Quadratmetern kann Ensinger bis zu 5.700 Tonnen Kunststoffhalbzeuge lagern. Die gegenüber dem alten Lager vierfache Kapazität eröffnet dem Kunststoffverarbeiter die Möglichkeit, das Portfolio der ständig verfügbaren lagerhaltigen Halbzeuge um neue Produkte zu erweitern. Das Hochregallager mit 3.000 Lagerplätzen wird durch zwei vollautomatische Auch das Zusammenstellen der Einzelpositionen für einen Auftrag nimmt im Neubau deutlich weniger Zeit ein als zuvor. Ensinger hat auf ein dynamisches Kommissionierverfahren gesetzt; Prinzip: "Ware zum Mann". Mit der Einführung des papierlosen Systems hat sich die durchschnittliche Kommissionierdauer mehr als halbiert. bw









