Wirtschaft + Unternehmen

EMO 2013 wirft ihre Schatten voraus

Zahlreichen Werkzeugmaschinenherstellern sowie Anbietern von Fertigungssystemen, Präzisionswerkzeugen und Industrieelektronik flattern in diesen Tagen die Anmeldunterlagen für die EMO Hannover 2013 ins Haus. Die Weltleitmesse der Metallbearbeitung findet im kommenden Jahr vom 16. bis zum 21. September statt. Unter dem Motto "Intelligence in Production" werden wie anlässlich der EMO 2011 rund 2.000 Aussteller, aus aller Welt in Hannover ihre Lösungen für das 21. Jahrhundert präsentieren.

Zur EMO Hannover 2011 kamen über 2.000 Aussteller und rund 140.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern. EMO ist eine eingetragene Marke des europäischen Werkzeugmaschinenverbands CECIMO.

"Unsere Kunden stehen weltweit vor großen Herausforderungen", erklärte jüngst Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim EMO-Organisator VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main. Unter gewaltigem Kostendruck, hohen Effizienz- und Umweltanforderungen müsse Produktion auch künftig wirtschaftlich konzipiert werden. "Produktionsexperten aus der ganzen Welt suchen Antworten auf diese Herausforderungen und erwarten deshalb mit Spannung die EMO Hannover 2013", so Schäfer weiter. Lieferanten, die ihre Kunden dabei unterstützen, sich im globalen Markt zu behaupten, könnten punkten. "Intelligence in Production" sei der Schlüssel dafür.

In den vergangenen 20 Jahren ist der internationale Werkzeugmaschinenverbrauch um 70 Prozent gestiegen. Über die Hälfte der Weltwerkzeugmaschinenproduktion wird exportiert. Allein aus Europa kommt jede zweite Maschine, geliefert wird in über 70 Länder. Ob ein Auftrag platziert wird oder nicht, hängt oft von minimalen Kostenvorteilen ab. Die werden zumeist durch intelligente Produktionstechnik erreicht. Im Vordergrund steht dabei immer wieder die Verbesserung von Maschinenkonzepten, Steuerungstechnik und Software, Werkzeugen und Prozessen. Aktuelle Kundenanforderungen wie wechselnde Losgrößen, unendlich viele Produktvarianten, neue Werkstoffe, Anforderungen an Nachhaltigkeit in der Produktion u.v.m. sind zusätzliche Treiber für Innovationen. Um diese komplexen Aufgaben zu lösen, steigt der Bedarf an Kommunikation. "Intelligence in Production" gewährleistet deshalb zudem, dass moderne Produktionssysteme in die gesamte IT-Welt des Unternehmens eingebunden sind. Auch Qualitätssicherung, Dokumentation, Überwachung und Wartung der Maschine oder Sicherung des energieeffizienten Betriebs sind wichtige Stichpunkte, die im Wettbewerb den Ausschlag geben. Sich "einfach nur" mit Hightech im Markt zu differenzieren, reicht für einen Anbieter von Produktionstechnik nicht mehr aus.

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Die Adaption intelligenter Assistenzfunktionen an die jeweiligen Märkte schließlich, allein oder in Kooperation mit Lieferanten vor Ort, ist ebenfalls ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal für einen Anbieter. Die EMO Hannover 2013 soll zeigen, wer all das bieten kann. kf

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