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Ein Stapler feiert Geburtstag
Vor gut 50 Jahren, auf der Industriemesse in Hannover 1960, wurde der erste Linde-Stapler mit hydrostatischem Antrieb der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Hubtrac H3K bildete den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der roten Staplergarde. Herzstück der verbrennungsmotorischen Stapler von Linde ist der hydrostatische Antrieb. Er ist, sagt Linde, untrennbar mit den feinfühligen, präzisen Fahr- und Hubeigenschaften der Stapler sowie ihrem sparsamen Energieverbrauch und ihrer Wartungsfreundlichkeit verbunden. Auch wenn sich das Prinzip des hydrostatischen Getriebes bis heute nicht geändert hat, sind den Entwicklungsingenieuren entscheidende technische Verbesserungen gelungen. Bestes Beispiel ist die Antriebsachse. Wo einst eine Drehzahl von 3.500 Umdrehungen pro Minute anlag, sind es heute beim aktuellen Langsamläufer nur noch 170 Umdrehungen pro Minute. Hauptbestandteile des Linde Hydrostatik-Antriebs sind die Hydrostatikpumpe und die beiden Radmotoren. Im Unterschied zum hydrodynamischen Getriebe kann durch die Schlauchverbindung zwischen Pumpe und Radmotoren ein für das Fahrzeug optimaler, flexibler Einbau gefunden werden. Zudem kommt das hydrostatische Getriebe ohne Kupplung, Handschaltung, Getriebe und Bremsen aus. Mit der Staplerbaureihe 39x gelang im Jahr 2002 ein entscheidender Durchbruch bei der Drehzahlreduzierung, die zur Einsparung einer Getriebestufe führte und den Antrieb damit nicht nur leiser und verschleißärmer, sondern auch energiesparender machte. Mit dem Langsamläufer hat Linde aktuell die vierte Generation der Hydrostatik implementiert, die den Staplerfahrern hohen Fahrkomfort, Wendigkeit und feinfühlige Bedienung bietet. Für die Zukunft haben die Antriebstechniker und Fahrzeugentwickler von Linde MH bereits weitere Entwicklungen in der "Pipeline". So kann die Hydrostatik in Zukunft beispielsweise als Basis dienen, um die Antriebsprinzipien von Elektro- und Verbrennungsmotor zu verbinden und dem Anwender das Beste aus zwei Welten zu bieten. bw









