Geschäftsentwicklung

Andreas Mühlbauer,

DMG Mori erhöht Prognose für 2021 deutlich

DMG Mori verzeichnete im 1. Quartal 2021 – insbesondere durch die erfreuliche Entwicklung beim Auftragseingang – einen dynamischen Geschäftsverlauf.

„Für 2021 haben wir viel Rückenwind und heben unsere Prognose deutlich an“, sagt Vorstandsvorsitzender Christian Thönes. © DMG Mori

Mit 589,8 Mio € (+34 Prozent) verbuchte DMG Mori deutlich mehr Aufträge als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Der Umsatz erreichte in den ersten drei Monaten 421,6 Mio €. Das EBIT betrug unter anhaltend schwierigen Bedingungen 11,8 Mio €. Die EBIT-Marge lag bei 2,8 Prozent. Der Free Cashflow verbesserte sich signifikant und war bereits im 1. Quartal mit 39,6 Mio € deutlich positiv (+208 Prozent).

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: „Wir sind gut in das Jahr gestartet und blicken mit Zuversicht auf den weiteren Geschäftsverlauf. Wir innovieren und investieren weiter und setzen auf unseren strategischen Fit aus Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Schon jetzt steht fest: Unsere Strategie geht auf. Für 2021 haben wir viel Rückenwind und heben unsere Prognose daher deutlich an.“

Nachfrage steigt weltweit in allen Branchen

Der weltweite Werkzeugmaschinenmarkt zeigte im 1. Quartal 2021 Erholungstendenzen. Bei DMG Mori nahmen die Bestellungen in nahezu allen Branchen erfreulich zu. Der Auftragseingang stieg auf 589,8 Mio € und lag damit +34 Prozent über dem Vorjahresquartal (440,2 Mio €). Das Unternehmen verzeichnete zudem ein starkes Produktinteresse an ganzheitlichen Automatisierungs- und durchgängigen Digitalisierungslösungen. Die Aufträge aus dem Inland erhöhten sich auf 174,6 Mio € (Vorjahr: 143,3 Mio €). Die Auslandsbestellungen stiegen auf 415,2 Mio € (Vorjahr: 296,9 Mio €). Der Auslandsanteil lag bei 70 Prozent (Vorjahr: 67 Prozent).

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Der Umsatz erreichte in den ersten drei Monaten 421,6 Mio € (-8 Prozent; Vorjahr: 458,0 Mio €). Der Rückgang ist insbesondere auf den geringeren Auftragsbestand zu Jahresbeginn sowie die anhaltenden Reiserestriktionen zurückzuführen, die das Servicegeschäft weiterhin erschweren. Zudem wird sich die Belebung beim Auftragseingang erst zeitversetzt im Umsatz widerspiegeln. Die Exportquote belief sich auf 68 Prozent (Vorjahr: 64 Prozent).

Fokus auf Automatisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen mit 16,3 Mio € stabil auf einem hohen Niveau (Vorjahr: 17,6 Mio €). Mit Dynamik und Exzellenz entwickeln wir uns konsequent weiter vom Maschinenbauer zum ganzheitlichen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld. Im Fokus steht der strategische Dreiklang aus Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Als eines der ersten Industrieunternehmen hat DMG Mori seit Januar 2021 einen klimaneutralen „Product Carbon Footprint“. Vom Rohstoff bis zur Auslieferung sind alle weltweit ausgelieferten Maschinen komplett CO2-neutral.

Expansion durch Innovationen und Investitionen

2021 bleibt weiterhin anspruchsvoll. Die Marktbelebung wird global beeinträchtigt durch steigende Rohstoffpreise, längere Lieferzeiten und eine erschwerte Materialversorgung. Der weltweite Verbrauch für Werkzeugmaschinen soll 2021 laut jüngster April-Prognose des VDW und britischen Wirtschafts-forschungsinstituts Oxford Economics um +15,2 Prozent auf 66,6 Mrd € steigen (Oktober-Prognose: +17,7 Prozent).

DMG Mori geht mit Zuversicht in das Geschäftsjahr 2021 und erwartet eine anhaltende Belebung der Nachfrage – vorausgesetzt es kommt zu keinen wesentlichen Auswirkungen durch die Corona-Mutationen. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im 1. Quartal hebt das Unternehmen die Prognose 2021 deutlich an: Der Auftragseingang soll nun rund 2,0 Mrd € erreichen (zuvor: rd. 1,7 Mrd €). Beim Umsatz rechnet man nunmehr mit rund 1,8 Mrd € (zuvor: rd. 1,7 Mrd €). Beim EBIT gehen wir derzeit von rund 60 Mio € nach zuvor rund 30 Mio € aus.

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