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Das Radlager als Energiequelle
Das Center for Transportation & Logistics Neuer Adler e. V. (CNA) hat die Schaeffler Gruppe für das Train Support System auf Basis des Generator-Sensor-Lagers mit dem diesjährigen Innovationspreis "Intelligenz für Verkehr und Logistik" ausgezeichnet. Maria-Elisabeth Schaeffler, Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe, würdigte den Preis als ein Beispiel für die Innovationskraft des Unternehmens: "Die Schaeffler Gruppe hat ausgehend von dem Generator-Sensor-Lager große Chancen, gemeinsam mit Partnerunternehmen Systemlösungen anzubieten, die den Schienenverkehr weltweit wirtschaftlicher und sicherer machen." Das Train Support System basiert auf einem FAG-Radsatzlager der Schaeffler Gruppe, das mit einem integrierten Generator-Sensor-Lager (GSL) als autarke Energiequelle zum Beispiel in Güterwagons eingesetzt werden kann. Für das System haben die Ingenieure bei Schaeffler Elektronik und Software entwickelt und mit dem GSL zu einer On-Board-Unit integriert. In Kombination mit einem Informationsmanagementsystem ermöglicht das System Streckenbetreibern und Bahnunternehmen, die Sicherheit auf der Strecke zu erhöhen und die Logistik zu optimieren. Dazu werden im GSL unterschiedlichste Signale erfasst und über GPS an einen Leitrechner übertragen. Die ausgewerteten Daten sind Grundlage für den Einsatz von Zugsicherungssystemen ebenso wie online Fahrplangenerierung, Trassenführung, Prozess- und Risikoanalyse, Ortsbestimmung, Verweildauer und damit einhergehend die Kontrolle von abrechnungspflichtigen Schienenstreckenabschnitten. Vergleichbar mit einem Dynamo induziert das Generator-Sensor-Lager über die Drehbewegung der auf der Radachse angeordneten Permanentmagnete eine elektrische Leistung. Bisher konnten solche On-Board-Units insbesondere im Güterschienenverkehr nicht verwirklicht werden. Erst mit der Entwicklung des Generator-Sensor-Lagers von Schaeffler steht dieses zur Verfügung. bw









