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Atlas Copco: Bedienung im Browser
"Wir stellen auf der Motek erstmals eine ganz neue Einstiegsklasse in die gesteuerte Schraubtechnik vor", erklärt Erik Felle, Geschäftsführer Allgemeine Industrie bei Atlas Copco: die Tensor-ES-Schrauber mit den Power-Focus-600-Steuerungen. "Damit wollen wir vor allem Anwender gewinnen, die bislang vorrangig mit Druckluftwerkzeugen montiert haben." Bei vielen Kunden, etwa im Maschinenbau und anderen klassischen Branchen, aber auch etwa im Windkraftanlagenbau und anderen Erneuerbaren Energien, sei noch eine Hemmschwelle festzustellen, von Druckluft- auf Elektrowerkzeuge umzusteigen, obwohl die gesteuerte Technik viele Vorteile biete.
Insbesondere die bei Elektrowerkzeugen notwendigen Steuerungen hätten bislang so manchen Anwender vom Umstieg abgehalten, weiß Felle. Deshalb habe das Unternehmen nicht nur das Werkzeug im Vergleich zu den früheren Einstiegsmodellen, Tensor DS und DL, deutlich schneller, robuster und mit ihren neuen LED-Anzeigen verständlicher gemacht, sondern einen Großteil der Entwicklungsarbeit in die neuen Steuerungen gesteckt. So setzen die Essener beim Power-Focus 600 erstmals ein browserbasiertes Bedienkonzept ein: Anwender müssen keine spezielle Bediensoftware mehr installieren, sondern können von jedem Rechner im Netzwerk auf die Steuerung zugreifen. Als Neuheit ist das Betriebssystem auf dem sogenannten "Intelligent Application Module" (IAM) installiert, das ein austauschbarer Bestandteil der Steuerung ist. Bei einem Wechsel der Steuerung können daher keine Kompatibilitätsprobleme mit unterschiedlichen Firmwareständen auftreten. bw









