Wirtschaft + Unternehmen

AIM: Auto-ID gehört zu Industry 4.0

Dr. Jens Albers, AIM-D, betont die Zugehörigkeit von Auto-ID zu Industry 4.0.

Der Industrieverband AIM, Repräsentant des weltweiten Netzwerkes der Lieferanten für Produkte und Dienstleistungen im Bereich der AutoID-Technologie, präsentiert auf den Foren der transport-logistic - am 4. und 6. Juni 2013 in München Aspekte zur strategischen Bedeutung der AutoID-Technologien für die Realisierung des Konzeptes "Industry 4.0". AutoID-Technologien umfassen Barcode, zweidimensionale (2D) Codes, RFID (Radiofrequenz-Identifikation), RTLS (Real Time Location Systems) und Sensoren.

"Industry 4.0" ist eines der Highlights auf der transport von 4. bis 7. Juni 2013 in München. Das Schlagwort bezeichnet die vierte Stufe der industriellen Revolution, die auf die Echtzeit-Vernetzung in Produktion und Logistik abzielt. Mit Industry 4.0 soll ein Ziel erreicht werden, das bereits mit dem Internet der Dinge angestrebt wurde: die Verbindung der realen Industrie-Abläufe mit den sie steuernden virtuellen Software-Systemen in Echtzeit und ohne kostentreibende Medienbrüche.

Dr. Jens Albers, Geschäftsführer der Nanotron Technologies, AIM-Vorstandsmitglied, betont: "Alle AutoID-Technologien sind Teil des Instrumentariums für die medienbruchfreie Vernetzung der Unternehmensabläufe in Produktion und Logistik gemäß dem Konzept Industrie 4.0. Auch der komplementäre Einsatz verschiedener Technologien kann notwendig sein. So wird die Führung von LKWs, die auf der Straße über GPS-Satelliten orten, auf Betriebsgeländen und in Hallen bei der Annäherung an Ladetore mit RTLS auf der Basis von CSS verbessert. Mit Echtzeit-Lokalisierungssystemen werden die logistischen Abläufe effizienter und können optimiert werden." CSS (Chirp Spread Spectrum, deutsch: Zirpenfrequenzspreizung) ist im Standard ISO/IEC 24730-5 für Global Asset Tracking genormt.

AutoID- und RTLS-Systeme überwinden die Medienbrüche zwischen den realen Unternehmensabläufen und den virtuellen Systemen. Sie liefern automatisch und bei Bedarf in Echtzeit die Daten, die die führenden Software-Systeme der Unternehmen benötigen, auch wenn diese Systeme in der "Cloud" installiert sind. So werden für die Steuerung von Unternehmensabläufen neue Effizienzgrade erreicht.

Der AIM-Verband bezieht in der aktuellen Diskussion über Industrie 4.0 Stellung. AIM behandelt das Thema in seinem Arbeitskreis RTLS, platziert Experten als Redner auf einschlägigen Foren und zeigt Lösungsbeispiele in seinem Live-Industrie-Szenarium. bw

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