Standorte werden ausgebaut
ABM investiert Millionen in Modernisierung
ABM Greiffenberger investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in seine Standorte im oberfränkischen Marktredwitz und im polnischen Lublin. Die Gelder fließen in die Automatisierung und Modernisierung der Produktion, die Erweiterung der Fertigungskapazität sowie in die Forschung und Entwicklung.
Mit der Investition wolle das Unternehmen, das zur Senata-Gruppe gehört, seine führende Position auf dem Markt der Antriebstechnik weiter ausbauen. „Wir investieren in die gesamten technologischen Fertigungsprozesse, um unsere wettbewerbsfähige Produktion von Komponenten für Getriebe, Motoren und Umrichter zu festigen und unseren Kunden unsere Leistung auch nachhaltig anbieten zu können“, betont Robert Lackermeier, CEO von ABM. „Dabei setzen wir unseren Fokus auch auf Digitalisierung und Industrie 4.0.“ Alle Investitionen in den teils mit Robotertechnik ausgestatteten Maschinenpark sowie die neuen Fertigungstechnologien seien daraufhin ausgerichtet.
Die Gelder fließen in die mechanische und zerspanende Fertigung, unter anderem in moderne, automatisierte und mit Handlingsystemen ausgestattete Bearbeitungszentren, sowie in die Motorenfertigung. Die Prozesse werden unternehmensübergreifend sowohl in der Administration als auch in allen operativen, wertschöpfenden Bereichen weiterentwickelt und ständig optimiert, erklärte das Unternehmen. So laufen derzeit die Einführung eines Produktkonfigurators und die Weiterentwicklung des ERP-Systems in Richtung Lean Production und One-Piece-Flow. Der Releasewechsel beinhaltet zudem die Anbindung an ein Warehouse-Management-System als auch den elektronischen Datenaustausch (EDI) mit externen Geschäftspartnern.
Mehr Vertriebspersonal im In- und Ausland
ABM treibt auch die Internationalisierung weiter voran. Der Vertrieb im In- und Ausland, insbesondere in Europa, Asien und Nordamerika, erhält personelle Unterstützung. Die Auftragslage liege deutlich über Plan, gab ABM bwkannt. Die Bestellungen übertreffen den Vorjahreswert um 15 Prozent. Die Forschung und Entwicklung werde personell verstärkt und profitiere unter anderem vom Ausbau des Prüffeldes und des Equipments zur Typprüfung zum erstmaligen Test neuer Produkte.
Auch der Standort Lublin in Polen wurde gestärkt. Die Produktionsfläche wurde um 5.500 auf 15.000 Quadratmeter ausgebaut und mit einem hochmodernen Maschinenpark bestückt. Neben automatisierten Montagebändern mit angeschlossenen Prüfzellen in der Vormontage der Wickelei kommen leistungsstarke, 4.0-fähige Montagelinien mit Visualisierung wichtiger Daten zur Prozesskontrolle zum Einsatz. as












