Werkstoffe

Feines Finish für Flächen

erzielt ein Roboter-Schleifzentrum: Entfernen von Anguss, Entgraten, Schleifen und Polieren – das sind in der Regel aufwändige mechanische Bearbeitungen, die je nach Chargengröße mehr und mehr durch Roboter erledigt werden. Zwei solche Roboter-Schleif- und Polierzentren von SHL Automatisierungstechnik sind beim Oberflächenspezialisten SGA Servicezentrum aus Geisingen im Einsatz: als Roboter-Entgrat-, Schleif- und Finishsystem mit zwei Zellen Entgraten/Schleifen sowie Finishen, wobei sich die beiden Zellen gemeinsam oder auch getrennt betreiben lassen. Als Bindeglied dient ein Paletten-Fördersystem, das jedoch so konzipiert ist, dass in jeder Zelle aus der und in die jeweilige Palette gearbeitet wird. Demnach holt der Roboter – je ein 6-Achs-Industrieroboter Kuka KR 30/3 für Traglasten bis 30 kg - immer ein Teil, führt es zur Entgrat- und Schleifstation und legt es nach der Bearbeitung wieder an seinen Platz. Ist die Palette abgearbeitet, wird sie in die Finishzelle gefördert und dort entsprechend abgearbeitet. Alternativ dazu lassen sich beide Zellen mit verschiedenen Werkstücken beschicken. Im Verbund aus Roboter-Flexibilität und Entgrat-/Schleif-Finish-Leistungen ist es möglich, dreischichtig mannarm bzw. mannlos zu produzieren.

SGA-Geschäftsführer Steffen Berner: „Da wir bei entsprechend aufwändigen Werkstücken schon mal Durchlaufzeiten von 70 oder auch 140 Sekunden pro Teil haben, kommt der Prozess- und Bearbeitungssicherheit große Bedeutung zu. Mit der Robotertechnik sind wir nicht nur flexibel für die universelle Bearbeitung, sondern auch reproduzierbar exakt in der Bearbeitung und Qualität. Bei der aufeinander folgenden Komplettbearbeitung in beiden Zellen achten wir außerdem darauf, dass die beiden Roboter zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Mit der SHL-Anlage konnten wir unser Leistungsspektrum enorm erhöhen und unsere Kundenbasis spürbar verbreitern.“hs

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