CO2-Laserroboter
Lasertechnologie für I4.0
Intensiv beschäftigt sich Kuka damit, welche Vorteile die Bearbeitung mit Lasern bietet. Der Prozess ist präzise, verschleißfrei und sauber. Mit einer Wellenlänge von 10,6 Mikrometern eignen sich die CO2-Laser, um nicht-metallische Materialien und die meisten Kunststoffe zu bearbeiten.
CO2-Laserroboter des Unternehmens werden deshalb vorrangig in der Automobil-, Konsumgüter- und Luftfahrtindustrie eingesetzt, wo sie thermoplastische Kunststoffe, glas- und kohlefaserverstärkte Kunst- und Kohlenstoffe sowie Holz und andere Materialien schneiden und perforieren. Die 3D-Werkstücke (typischerweise mit Stärken von 0,2 bis 5 mm) können dabei 50 mm bis mehrere Meter groß sein. Anders als beim mechanischen Schneiden verschleißt das Werkzeug nicht bei der berührungslosen Bearbeitung durch den Laser. Es wirken keine Kräfte auf das Bauteil, die das Schnittergebnis negativ beeinflussen könnten.
Zudem lässt sich der Energieeintrag des Kuka-CO2-Laserroboters auf den jeweiligen Bearbeitungsprozess abstimmen. Dadurch wird nur wenig Wärme in das Werkstück eingebracht und so vermieden, dass das Material sich verformt oder überhitzt. Mit am wichtigsten ist die Möglichkeit, die Produktion flexibler zu gestalten. Oft werden Bauteile noch über den Produktionsbeginn hinaus entwickelt und bis zum Schluss modifiziert. In einer CO2-Laserzelle lassen sich solche Änderungen schnell umsetzen, indem der Roboter umprogrammiert wird – anders als bei einer Stanze, bei der die Bauteil-Vorrichtung angepasst werden muss. ee
Schweissen & Schneiden, Halle13 Stand F14








