Einvernehmliche Trennung
Siegfried Russwurm verlässt den Siemens-Vorstand
Der Ende März 2017 auslaufende Vertrag von Siegfried Russwurm als Mitglied des Siemens-Vorstands wird nicht verlängert. Darauf haben sich der Aufsichtsrat der Siemens AG und Russwurm einvernehmlich geeinigt.
Russwurm ist seit Januar 2008 Mitglied des Vorstands und war zuletzt neben seiner Tätigkeit als Chief Technology Officer Partner auf Vorstandsebene für das Management des eigenständig geführten Healthcare-Geschäfts. Regional war er außerdem für den Nahen und Mittleren Osten sowie die GUS zuständig.
"Siegfried Russwurm ist seit 1992 bei Siemens und hat das Unternehmen in vielen Bereichen entscheidend mit geprägt. Dafür meinen herzlichen Dank und meine Anerkennung", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens AG, Gerhard Cromme. "Die Entscheidung, seinen zum 31. März auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, wurde absolut einvernehmlich getroffen."
"Ich danke Herrn Russwurm für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. "Als Chief Technology Officer hat er die digitale Transformation von Siemens entscheidend vorangetrieben und dafür gesorgt, dass die Stimme von Siemens beim Zukunftsthema Industrie 4.0 Gehör findet."
Siegfried Russwurm erklärte: "Ich habe einen Großteil meines Berufslebens bei Siemens verbracht. Dem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde ich immer verbunden bleiben. Dennoch möchte ich mich auch möglichen neuen Herausforderungen nicht verschließen und habe mich daher mit dem Aufsichtsrat darauf geeinigt, meinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern." kf









