Remote-I/O-System

Spart Platz im Schaltschrank

Mehr Leistung, aber kompakter sowie höhere Effizienz und Produktivität. Das sind die Wünsche der Anwender. Weidmüller hat jetzt ein neues Remote-I/O-System vorgestellt. U-Remote, so der Name der Lösung, erfüllt diese Anforderungen und wartet zudem mit weiteren pfiffigen Details auf.

Weidmüller stellt mit U-Remote sein neues, modular konzipiertes Remote I/O-System vor. Alle Vorteile adressieren direkt den Anwender: Das System zeichnet sich durch eine steckbare Anschlussebene, hohe Packungsdichte sowie sehr gute Performance aus und steht für hohe Effizienz und Produktivität. „Bei der Konzeption haben wir uns bei allen Vorteilen direkt an den Anwendererfordernissen orientiert. Signifikante Eigenschaften sind in Summe schlanke Planung, einfache Installation, schnelle Inbetriebnahme und Vermeidung von Stillständen“ betont Dr. Timo Berger, Leiter Division Elektronische Interfacetechnik. Der integrierte Web-Server vereinfacht Inbetriebnahme und beschleunigt Wartungsarbeiten. Der Verdrahtungs-, Installations- und Servicefreundlichkeit dient die einreihige Anschlussebene. Die steckbare Anschlussebene ermöglicht den schnellen Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen, bei gleichzeitiger Minimierung der Fehlerquote in der Systemverdrahtung. Dank schmalster Bauweise von nur 11,5 mm Modulbreite und einer geringen Anzahl an Einspeisemodulen lassen sich Schaltschränke mit dem System kleiner auslegen. Im Wartungsfall vereinfacht die U-Remote den Austausch der Elektronik im laufenden Betrieb unter Spannung - bei stehender Verdrahtung (hot-swapping). Denn dank feststehender Modulbasis lässt sich die Elektronik wechseln, ohne die Kommunikationsanbindung oder die Versorgungsspannung unterbrechen zu müssen. Insbesondere mit zwei Eigenschaften präsentiert sich U-Remote aktuell als bester seiner Klasse: Erstens trennt die Lösung die Versorgung für Ein- und Ausgänge durch zwei hoch belastbare 10A Strompfade – das spart Einspeisemodule und erleichtert Wartungsvorgänge. „Außerdem besitzt das System einen internen hoch belastbaren Versorgungspfad, der den Betrieb von 64 Modulen mit einer Einspeisung am Koppler ermöglicht“, ergänzt Berger. Das I/O-System verfügt über frei wählbare Sensoranschlussoptionen (2-, 3-, 4-Leiter Technik). Es ist im Temperaturbereich von -20°C bis +60°C betriebsfähig.

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Zuverlässiges Push-In-Anschlusssystem

Für einfaches Handling und geringe Verdrahtungszeiten sorgt ebenso das zuverlässige und rüttelsichere Push-In Anschlusssystem, es spart im Vergleich zu Zugfederklemmen bis zu 50 Prozent an Zeitaufwand. Die bei U-Remote einreihig ausgelegte Anschlussreihe überzeugt mit klarer, übersichtlicher Struktur - beim Verdrahten. Bei diesem System besitzt nicht nur jedes Modul, sondern auch jeder Kanal seine eigene LED, was sowohl Modul- als auch Kanaldiagnosen vereinfacht. Mit den in Standardfarben aufleuchtenden, frontseitig platzierten LEDs erkennt der Anwender auf einen Blick den Status der Module oder nimmt Diagnosen des I/O-Systems vor. Ein im Koppler integrierter Web-Server gestattet mit seiner Oberfläche das Prüfen vor Ort oder aus der Ferne: Ob Diagnosen per Fernzugriff oder die Simulation von Eingängen sowie das Forcen der Ausgänge vor Ort – das System benötigt hierzu keine spezielle Software, sondern lediglich einen Standard-Browser. Neben einer erleichterten sektionsweisen Inbetriebnahme beschleunigt dies auch den Service bei einem ungeplanten Anlagenstillstand. Eine clevere, übersichtliche Farbkennzeichnung des Remote I/O-Systems vereinfacht die Handhabung. Orangefarbige Bedienelemente dienen dem intuitiven Handling. Die Module des Systems können Anwender nicht nur werkzeuglos installieren, sondern ebenfalls in ihrer Reihenfolge jederzeit ändern. Auch von den frei wählbaren Anschlussmöglichkeiten profitieren Anwender, denn die Lösung eröffnet ihnen höchste Flexibilität. Eine Planungssoftware vereinfacht die Planung der U-Remote-Station. Implementierte Funktionen sind 3D-Ansichten, Bestückung auf Tragschiene, Beschriften mit Markierern, Export von CAD-Daten und nicht zuletzt die Überprüfung des korrekten Stationsaufbaus.

„Weidmüller erzielt Variantenvielfalt seiner Module durch Parametrierbarkeit, nicht durch Artikelvielfalt – so gibt es pro Modul nur eine Artikelnummer für diverse Funktionen“, erklärt Berger. Übersichtlich gestalten lässt sich die Betriebsmittelkennzeichnung mit MultiCard: Markierer aus diesem System sind mit dem Drucker „Print Jet Pro“ und „Print Jet Advanced“ auch farbig druckbar. Dies gilt für Anschlussmarkierer, den 3-Modulmarkierern pro Modul oder den Schwenkmarkierer – Anwender können sie bedarfsgerecht individuell beschriften. Fehlstecksicherheit gehört bei U-Remote zum Systembestandteil: Bis zu 64 individuellen Funktions- und vier Steckplatz-Kodierungen vermeiden Installationsfehler und helfen bei Servicetätigkeiten. Das Remote I/O-System ist von akkreditierten Labors zertifiziert. jg

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