Gemeinschaftsprojekt
Eaton und Nissan entwickeln Energiespeicher- und Steuerungssystem
Eaton und Nissan wollen künftig gemeinsam Energiespeicher- und Steuerungsanwendungen entwickeln. Die Partnerschaft umfasst Forschungsarbeiten, Machbarkeitsstudien und Geschäftsmodelle.
Das Energiemanagement Unternehmen Eaton und der namhafte Automobilhersteller Nissan gaben die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Ermittlung der Machbarkeit einer gemeinsamen Entwicklung, Industrialisierung und Kommerzialisierung von Energiespeicher- und Steuerungssystemen bekannt. Dabei sollen die Expertise und Industrieanlagen beider Unternehmen genutzt werden.
Die Kohlenstoffdioxidreduzierung in Industrieländern, die Einspeisung periodischer erneuerbarer Energiequellen in das Stromnetz bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Netzstabilität und des Wirtschaftswachstums sowie die steigende Bereitstellung von Energie ohne drastische Erhöhung der CO2-Emissionen sind heutzutage sehr wichtige Themen.
Ein erschwingliches Verfahren, saubere Energie flächendeckend in allen Teilen der Welt verfügbar zu machen, ist zentraler Bestandteil der Agenda, um den Klimawandel abzuschwächen. Dies erfordert eine Kombination aus Leistungselektronik und Steuerungssoftware sowie erneuerbarer Energie und stationärer Speicherung in einem einzigen System, das sich für die Installation in unterschiedlichsten Umgebungen eignet.
Dank der langjährigen Erfahrung in der Batterie-/Akkufertigung sowie mehr als 50 Jahren Erfahrung im Bereich der Leistungselektronik sind Nissan und Eaton bestens für die Herausforderung und ihre wegweisende Partnerschaft gerüstet, um dieses Ziel mit bewährter Technologie schon heute zu erreichen.

Eaton Electrical präsentiert neue Solution Partner
Auf der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg stellte Eaton zwei Schweizer Unternehmen vor, die sich dem EMEA-weiten Verbund von Applikationsspezialisten angeschlossen haben: ATP Hydraulik und Müller Martini Electronic.
Robert Lujan, Electric Vehicle Director, Nissan Global: „Die Batterien als Aggregate überleben den typischen Lebenszyklus eines Autos deutlich. Wir fertigen an unseren wichtigsten Produktionsstandorten schon seit vielen Jahren eigene Fahrzeugbatterien. Auf Grundlage dieses Systems können wir die Lebensdauer unserer bestehenden 24-kWh-Produkte verlängern, so dass wir der Erde nicht weitere Ressourcen für die Produktion von neuen Batterien abverlangen zu müssen.“
Cyrille Brisson, Vice President Marketing für den Geschäftsbereich Electrical bei Eaton in der Region EMEA fügte dem hinzu: „Diese Systeme erleichtern flächendeckende Einführungen und Bereitstellungen für die Erzeugung erneuerbarer Energien, wodurch die Menschen eine bessere Kontrolle über ihre Energieversorgung und ihren Energieverbrauch haben.“
„Eine solche Anlage bringt viele Vorteile mit sich, z. B. Versorgungskontinuität, erhöhte Stromnetzstabilität und -effizienz, Verzicht auf Energiespitzentarife und geringere Abhängigkeit von teuren Kraftstoffen wie Diesel, um eine fehlende oder schlechte Stromversorgung zu überbrücken“, so Brisson.
„Mehr als 3 Milliarden Menschen nutzen umweltschädliche und ineffiziente Koch-, Beleuchtungs- und Heizmethoden, die zudem auch teuer und gesundheitsschädlich sind. Wenn diesen Menschen sowie den 1,2 Milliarden Menschen, die bisher überhaupt keinen Zugang zu Elektrizität haben, sauberere und erschwinglichere Energie bereitgestellt werden könnte, kann dies die Welt verändern“, ergänzt Brisson. kf









