Steuerungstechnik
Bis zu 70 Prozent Energiekosten
lassen sich mit der neuen frequenzgeregelten Rückkühlerserie von Rittal je nach Anwendung einsparen. Ein wichtige Entwicklung, denn das Thema Energieeffizienz steht derzeit bei Herstellern und Anwendern von spanenden Werkzeugmaschinen ganz oben auf der Agenda. Gerade gegenüber herkömmlichen Lösungen mit Heißgas-Bypass-Regelung bietet die neue Entwicklung deutliche Effizienzpotenziale. Für die Auslegung einer energieeffizienten Maschinenkühlung mit Kaltwassersätzen ist eine präzise Temperaturregelung entscheidend. Bei bestimmten WZM-Anwendungen – z.B. in Schleif- oder Bearbeitungszentren für das Finishen – ist eine Hysterese von +/- 0,5 Grad notwendig. Hierbei wirkt sich allerdings ein taktender Betrieb der Rückkühlanlage durch häufige Schaltvorgänge negativ auf die Lebensdauer der Kompressoren, beziehungsweise auf den Verdichter aus.
Bei diesen speziellen Anwendungen setzen Hersteller deshalb in der Regel einen Heißgas-Bypass zur Temperaturregelung ein. Dadurch wird allerdings eine „künstliche“ Belastung für den Verdichter geschaffen und letztlich ein Teil der Kälteleistung „vernichtet“. Frequenzgeregelte Verdichter stellen hierzu eine interessante Alternative zur Steigerung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen dar – vor allem im Teillastbereich.
In Kombination mit dem neuen Modulkonzept der Top-Therm Chiller, bei dem sich mit modularen Einheiten individuelle Anforderungen mit Kälteleistungen von 8 bis 40 Kilowatt abdecken lassen, haben Anwender nicht nur in Sachen Energieeffizienz, sondern auch durch hohe Verfügbarkeit und Prozesssicherheit deutliche Vorteile. st








