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Artikel und Hintergründe zum Thema

Simulationstechnik

Komplette Prototypen validieren

Einen kompletten virtuellen Prototyp validieren – mit dem Release 16 der Simulationslösung Ansys ist dies nun möglich. Verbessert wurden auch die Lösungen für Struktur- und Strömungsanalyse, Elektronik, Elektromagnetik und Systemtechnik. Ab Release 16.1 kann der Designprozess zudem in der Cloud stattfinden, um die globale Produktivität von Unternehmen zu steigern.

Ansys 16 ermöglicht die Validierung kompletter virtueller Prototypen und hilft, neue technische Herausforderungen zu meistern – vom Internet der Dinge über fortschrittliche Werkstoffe bis hin zu Embedded-Software. Bilder: Ansys

Ausgehend von der Simulation der Wechselwirkung zwischen Software und Hardware, die für ‚smarte Produkte‘ und das Internet der Dinge essentiell ist, bis hin zu einem besseren Verständnis der Belastbarkeit fortschrittlicher Konstruktionswerkstoffe bietet das Release 16 der Simulationslösung Ansys verbesserte Funktionalitäten für die Produktentwicklung. „Das Release ermöglicht die Validierung kompletter virtueller Prototypen und hilft, neue technische Herausforderungen zu meistern – vom Internet der Dinge über fortschrittliche Werkstoffe bis hin zu Embedded-Software“, berichtet Georg Scheuerer, Geschäftsführer von Ansys Germany.

Ansys 16 biete wesentliche Verbesserungen im gesamten Produktportfolio, einschließlich der Lösungen für Strukturanalyse, Strömungsanalyse, Elektronik, Elektromagnetik und Systemtechnik. Als eines der Highlights der neuen Version nennt Scheurer etwa die Realisierung vernetzter elektronischer Geräte: Die zunehmende Vernetzung elektronischer Geräte, die ihren Ausdruck im Internet der Dinge findet, erfordert einen höheren Standard für die Zuverlässigkeit von Hardware und Software. Das Release 16 bietet Möglichkeiten zur Verifizierung der Zuverlässigkeit und Leistung der Elektronik während des gesamten Designprozesses und in den komplexen Supply Chains der Elektronikindustrie. Ein weiteres Feature ist die Option, 3-D-Komponenten zu erzeugen und diese in übergeordnete elektronische Baugruppen zu integrieren.

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Mit der Release Ansys 16.1 und der Ansys Enterprise Cloud stehen durchgängige, unternehmensspezifische Simulationsprozesse und Daten vielen Entwicklern zur Verfügung, unabhängig vom Standort oder von der Unternehmenseinheit.

Simulation von Konstruktionswerkstoffen
Als Glanzlicht des Releases nennt Scheurer zudem die Simulation des gesamten Spektrums von Konstruktionswerkstoffen. Zunehmend müsse das Gewicht von Produkten verringert und gleichzeitig deren Strukturverhalten und Ästhetik verbessert werden. Dünne Werkstoffe wie Bleche sowie neue Materialien wie Verbundwerkstoffe führen hier oft zum Ziel, bringen aber eigene Herausforderungen für die Simulation mit sich. Ansys 16 beschleunigt die Modellierung dünner Werkstoffe und das Zusammenfügen von Einzelteilen zu einer kompletten Baugruppe. Vereinfacht wurde auch die Lösung komplexer Aufgaben in Strömungsmechanik-Anwendungen: Um bis zu 40 Prozent wurde die Bearbeitungszeit für strömungsmechanische Analysen komplexer Simulationsmodelle verringert. Schließlich wurde Ansys AIM als einheitliche Multiphysics-Simulationsumgebung eingeführt, um den Einstieg in Multiphysiksimulationen zu erleichtern.

Mit dem Release 16.1 und der Ansys Enterprise Cloud steht Entwicklern zudem ein durchgängiger, unternehmensspezifischer Simulationsprozess zur Verfügung, unabhängig vom Standort oder der Unternehmenseinheit. „Die Lösung in der weltweiten Amazon-Web-Services-Cloud vereinfacht und beschleunigt den Übergang zur Cloud-basierten Simulation durch Bereitstellung einer innerhalb weniger Tage einsatzbereiten Referenzarchitektur“, betont Scheuerer. „Kunden können ihre Simulationskapazität nach Bedarf skalieren und an ihre betrieblichen Anforderungen anpassen, um Effizienz und Kosten zu optimieren.“

Bei der Konzeption der Ansys Enterprise Cloud wurde besonderer Wert darauf gelegt, die bisher bestehenden Hürden bei der Einführung des Cloud Computing für die technische Simulation zu beseitigen. Durch die Bereitstellung in einer Single-Tenant-Umgebung, welche die Sicherheit der Kundendaten gewährleistet, unterstützt die Lösung interaktive 3D-Grafik und High-Performance-Computing mit automatischer Skalierung. Somit besteht keine Notwendigkeit, die Ergebnisse zwischen den Endanwendern und dem Rechenzentrum in der Cloud hin- und her zu übertragen. -mc-

Ansys Germany, Otterfing, Tel. 06151/36440, www.ansys-germany.de

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