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Artikel und Hintergründe zum Thema

Virtual Prototyping

Assistenz für Fahrerassistenzsysteme

ESI Group, führender Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung seiner Sensor-Simulationsplattform Pro-SiVIC™ 2017 bekannt.

Auf der CES präsentierte Demonstration, basierend auf Pro-SiVIC™. Besucher konnten neue automatische Funktionen, die ins Fahrzeug eingebaut wurden, bei einer „Fahrt“ durch Las Vegas erleben.

ESI Pro-SiVIC™ ermöglicht es Herstellern, das Betriebsverhalten unterschiedlicher Wahrnehmungssysteme (Sensoren) an Bord eines Fahrzeugs oder Flugzeugs virtuell zu testen und unterstützt so maßgeblich die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, autonomen Fahrsystemen und intelligenten Lichtsystemen. Nach der Veröffentlichung neuer Physik-basierter Sensor-Modelle im letzten Jahr, liegt der Schwerpunkt der neuen Version von Pro-SiVIC™ auf einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit. Darüber hinaus beschleunigt ESI Pro-SiVIC™ 2017 zeitaufwändige Aufgaben signifikant, wie etwa die Aufbereitung virtueller Simulationsszenarien und die Definition der Fahrzeugbewegung. Die aktuelle Software-Version ermöglicht ebenso den Import externer Dynamikmodelle, so dass Ingenieure sie in Verbindung mit Pro-SiVIC™ nutzen können und ein umständlicher Datentransfer und Kompatibilitätsprobleme entfallen.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stellte ESI im Januar zusammen mit dem führenden Automobil-Zulieferer DURA eine innovative Möglichkeit vor, automobile Systeme virtuell mit Pro-SiVIC™ zu testen. Gemeinsam entwickelten die beiden Unternehmen ein realistisches 3D-Simulationsumfeld – welches einen Teil von Las Vegas, inklusive Straßenführung, Straßenschildern und Fußgängern, zeigt – und führten virtuelle Tests von Fahrerassistenz- und autonomen Fahrsystemen durch. Die Anwendung zeigt eindrucksvoll die Fähigkeit von Pro-SiVIC™, die Entwicklung von sichereren automobilen Systemen zu unterstützen und umfangreiche Tests zur Bewertung der Zuverlässigkeit virtuell durchzuführen. So können nicht nur Tausende von Stunden für reale Fahrtests eingespart werden, sondern Entwickler, Hersteller von automobilen Systemen und OEMs werden in die Lage versetzt, das Verhalten ihrer Produkte im realen Leben besser zu verstehen, wodurch die Umsetzung größerer Innovationen in kürzerer Zeit ermöglicht wird.

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Auf bisherigem Leistungsvermögen basierend, verbessert die aktuelle Version der Software Pro-SiVICTM 2017 Benutzerfreundlichkeit, Software-Ergonomie und Effizienz, um Anwendern zu helfen, die Konstruktion realistischer 3D-Umgebungen sowie virtuelle Tests ihrer Produkte zu beschleunigen.

Um die Vorbereitung virtueller Szenarien zu vereinfachen – einer der zeitaufwendigsten Schritte des virtuellen Testprozesses – fokussierte sich das Pro-SiVIC™ Entwicklungsteam darauf, eine höhere Interoperabilität mit anderen Lösungen zu ermöglichen. So unterstützt das neue Import-Modul beispielsweise den Import von OpenDrive-Dateien, einem Open Source-Format, das in der Industrie häufig zur Beschreibung virtueller Szenarien genutzt wird.

Eine weitere zeitaufwendige Aufgabe, die Vorbereitung virtueller Szenarien, wurde dank neuer Funktionen zur Definition der Fahrzeugbewegung noch einfacher und intuitiver gestaltet. Diese basieren auf Fahrzyklen, die direkt von einem Desktop-kompatiblen Lenkrad aufgezeichnet werden können.

Letztlich ermöglicht Pro-SiVICTM 2017 nun den Import externer Fahrzeugdynamik-Modelle. Dies bedeutet, dass Anwender (insbesondere OEMs) nun vollständig validierte Fahrzeugmodelle für die Durchführung virtueller Tests mit Pro-SiVIC™ nutzen können.

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