Software

Noch näher am Konstrukteur

Mit dem NVH-Simulationstool VA One 2012 rückt ESI die Bedürfnisse der Konstrukteure beim Umgang mit Schall und Vibrationen noch weiter in den Vordergrund. Konstruktionen lassen sich nun automatisch optimieren und unter Nutzung des Cloud Computings reduzieren sich die Rechenzeiten deutlich.
Bauteile lassen sich mit VA One 2012 automatisch so modifizieren, dass sie niederfrequenten Schall so gut wie eben möglich dämmen. (Bild: ESI)

„Die Optimierung von Pkw-Innenraumgeräuschen ist wichtig, um die Zielvorgaben hinsichtlich Fahrzeugkosten, Geräuschen, Gewicht und Kraftstoffeffizienz einzuhalten“, sagt Fumihiko Kosaka, NVH-Ingenieur bei der Mitsubishi Motors Corporation (MMC). Als Standardtool zur NVH-Simulation (Noise Vibration Harshness) nutzt das Unternehmen die Software VA One, von der Anbieter ESI nun Version 2012 angekündigt hat. Diese bietet eine integrierte Konstruktionsoptimierung und unterstützt das Cloud Computing.

Um die definierten Leistungsvorgaben zu erreichen, soll der Konstrukteur mit VA One 2012 die unterschiedlichen Parameter – die die Entwicklung von Geräuschen und Vibrationen beeinflussen – besser aufeinander abstimmen können. Das ist häufig im Automobilbau der Fall. Die Software enthält dazu ein integriertes Modul zur Konstruktionsoptimerung. Monte-Carlo-Simulationen lassen sich so schnell und einfach durchführen und damit Parameteränderungen überprüfen.

ESI trägt zudem der zunehmenden Verbreitung des Cloud Computings Rechnung – insbesondere die Verarbeitung großer BEM-Modelle auf Desktop-Computern betreffend (innerhalb von VA One lassen sich die Finite-Elemente-Methode (FEM), die Randelemente-Methode (BEM) und die statistische Energieanalyse (SEA) in einem Modell miteinander kombinieren). Die Software unterstützt nun vertieft die parallele Gleichungslösung bei BEM-Modellen auf mehrkernigen Desktop-Computern sowie in Netzwerken – und damit auch beim Cloud Computing. VA-One-BEM-Modelle in der Automobil- sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie, deren Berechnungen auf Standardclustern bisher über Nacht durchgeführt wurden, können mittels des Cloud Computings nach Angaben von ESI jetzt innerhalb von Minuten berechnet werden. Erstmals werde in der Software diese Funktionalität durch eine flexible, bedarfsgesteuerte Lizensierung unterstützt.

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„Die neue Version eröffnet unseren Kunden damit einen Zugang zu fortschrittlichen Methoden der Geräusch- und Vibrationssimulation – ohne dass sie individuell angepasste Prozesse zur Optimierung oder Berechnung großer BEM-Modelle benötigen“, betont Dr. Phil Shorter, Direktor des Bereichs vibroakustische Produkte bei der ESI Group. VA One 2012 wurde darüber hinaus mit neuen Funktionen zur schnellen Bearbeitung von Attributen multipler SEA-Subsysteme versehen. Der zur Gestaltung und Modifikation von SEA-Modellen erforderliche Zeitaufwand soll sich dadurch deutlich senken lassen. -co-

Engineering System International GmbH, Eschborn Tel. 06196/9583-0, http://www.esi-group.com

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