SPS IPC Drives

Sick zeigte Sensoriklösungen und fleißige Roboter

Nach seinem diesjährigen Auftritt auf der SPS IPC Drives in Nürnberg zieht der Sensorikspezialist Sick ein überaus positives Fazit. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stand die Sicherheitstechnik der Zukunft, die insbesondere mit zwei neuen Produkten deutlich wurde: microScan3 und detec4 Prime.

Ein echter Hingucker auf dem Sick-Messestand war ein Roboter, der den Besuchern personalisierte Tassen mit eingraviertem Namen aushändigte.

Der neue Sicherheits-Lichtvorhang deTec4 Prime vereint die Eigenschaften bestehender Lichtvorhangvarianten in einem Gerät und setzt noch neue Funktionalitäten drauf – und das Ganze im schlanken platzsparenden Design.

Im neuen Sicherheits-Laserscanner microScan3 hat Sick sein umfangreiches Wissen, seine große Erfahrung und Innovationskraft gebündelt. microScan 3 erfüllt hohe internationale Sicherheitsstandards und ist ein Maßstab für individuelle Sicherheit und Produktivität.

„Losgröße 1“ mit Sick

Als Publikumsmagnet erwiesen sich eindeutig die integrierten Lösungen zum Thema Industrie 4.0. An vier Exponaten wurden typische Produktionsanwendungen dargestellt. Die Sick-Sensorik zeigte dabei, wie bereits heute die intelligente Nutzung von Sensordaten Flexibilität und Produktivität befördert. Die Daten wurden darüber hinaus von IBM live in einer Cloud aggregiert; verschiedene Web Services zeigten online die Möglichkeiten vollintegrierter Lösungen. Highlight der Industrie-4.0-Exponate war ein mit Sick-Sensorik ausgestatteter Roboter, der den Besuchern live eine individuell gravierte Tasse schenkte. Der Beschriftungswunsch wurde vorab auf einen RFID-Tag geschrieben. Ab ca. drei Meter Entfernung erkannte der Roboter den RFID-Tag und fing an, per Laser die Tasse entsprechend zu beschriften.

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Dabei wurden wesentliche Elemente zukünftiger Mensch-Roboter-Kollaboration integriert. So arbeitete er bei Anwesenheit von Besuchern im Überwachungsfeld wesentlich langsamer, um die Menschen in seiner Umgebung nicht zu gefährden. Möglich machen dies Sicherheits-Laserscanner von Sick, die mit verschiedenen Schutzfeldern arbeiten. Näherte sich ein Besucher ohne RFID-Tag dem Roboter, blieb er aus Sicherheitsgründen komplett stehen. Nach dem Beschriftungsvorgang entnahm der Roboter die Tasse und stellte sie auf einen definierten Punkt zur Übernahme durch den Kunden ab. Waren keine Tassen zu gravieren, kümmerte sich der Roboter um die Qualitätsprüfung von Lebensmittelprodukten und arbeitete zusammen mit den neuesten Vision-Sensoren von Sick.

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