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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sensorik und Prüfautomation

Rundum sicher geprüft

Auf der Control zeigt die Kistler Gruppe ihr erweitertes Portfolio an industriellen Prüfsystemen. Im Fokus stehen neben den Prüf- und Sortierautomaten von Vester die Anwendungsfelder Kraft- und Drehmomentsensorik sowie Schraubtechnologie. Auch der weltweit erste digitale Ladungsverstärker wird mit von der Partie sein.

Die modular aufgebauten Prüfzellen von Vester sind auf die Erfordernisse einer modernen Fabrikation ausgerichtet. Die auf unterschiedliche Teile flexibel veränderbaren Prüfzellen gewährleisten hohen Durchsatz und Sicherheit in der Prüf- und Sortierfunktion. (Bild: Kistler)

Mit steigenden Anforderungen bezüglich Leistungsfähigkeit und Normkonformität der industriellen Fertigung kommt der Qualitätssicherung eine wichtige Rolle zu. Mit zwei Ständen auf der Messe vertreten, zeigt die Kistler-Gruppe wie sich Produktionsprozesse optimieren lassen und damit Wettbewerbsvorteile erzielt werden können.

Prüfautomation für Stanz-, Biege- und Drehteile

Die seit Kurzem zu Kistler gehörige Vester Elektronik präsentiert auf einem separaten Stand drei Prüf- und Sortierautomaten sowohl für die Stanz- und Umformtechnik als auch für die Prüfung einzelner Serienteile. Mit Hilfe leistungsfähiger Bildverarbeitungssysteme werden Maß- und Oberflächenprüfungen, optional auch Lehren- und Härtetests, vollautomatisch durchgeführt. Die eingesetzte digitale Kameratechnik sorgt für eine 100-Prozent-Prüfung von Massenteilen mit hohem Durchsatz. Präsentiert wird auch der Smart Ray 3D-Laser-Triangulationssensor in den Prüfprozess des Glastellerautomaten. Damit wird das Messen bisher nicht darstellbarer Höhenprofile sowie Form- und Lagetoleranzen – wie beispielsweise der Ebenheit – am Prüfobjekt ermöglicht.

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„Dank Vester gehört nun auch die industrielle Bildverarbeitung zum umfassenden Know-how der Kistler-Gruppe. Wir nehmen diese Gelegenheit zum Anlass, um in Karlsruhe ein Vision Centerzur weiteren Entwicklung der entsprechenden Technologien aufzubauen“, sagt Frank Kirgis, Leiter der Division Industrial Process Control (IPC) bei Kistler.

Universelle Schraubprüfung an Ort und Stelle

Kistlers mobile Prüfsysteme schaffen die Voraussetzungen für eine effiziente und normenkonforme Qualitätssicherung von Schraubverbindungen, -werkzeugen und -systemen. Das tragbare Mess- und Auswertegerät Inspectpro ermöglicht eine komfortable Prüfung von Drehmoment und Drehwinkel bei Schraubverbindungen. Montageprozesse lassen sich damit grafisch analysieren, um die optimale Qualität bei der Schraubenmontage sicherzustellen. Um Prüfungen noch schneller und effektiver zu realisieren, werden je nach Kundenanforderung spezifische Software-Module entwickelt, die dem Anwender die Handhabung erleichtern und Prüfprozesse transparenter machen.

Das mobile Prüfcenter Combitest bietet erstmals die Gelegenheit, sämtliche Werkzeuge, die in der Montage eingesetzt werden, akkurat und normenkonform vor Ort zu prüfen. (Bild: Kistler)

Das fahrbare Prüfsystem Combitest vereint die Fähigkeit zur Kalibrierung von Hand-Drehmomentschlüsseln mit der Prüfung von automatisierten Schraubsystemen. So können sämtliche Werkzeuge einer Montagelinie direkt vor Ort getestet und ihre Prozessfähigkeit sichergestellt werden.

Integrierte Prozessüberwachung

Piezoelektrische Sensoren von Kistler haben wegen ihrer robusten Bauweise quasistatische und hochdynamische Kraftvorgänge auch bei schwierigen Produktionsbedingungen präzise im Auge. Gegenüber anderen Technologien bieten sie die Vorteile der Proportionalität, kurzer Messwege und einer langen Lebensdauer.

Außerdem lassen auch sehr kleine Kräfte messen: Kistler zeigt auf der Control ein Portfolio an Sensoren, unter anderem auch Sensortypen, die dank Miniaturisierung in beengten Bauräumen eingesetzt werden können.

Der digitale industrielle Ladungsverstärker ist weltweit der einzige Verstärker für quasistatische Messvorgänge mit piezoelektrischen Sensoren an echtzeitfähigem industriellem Ethernet. (Bild: Kistler)

Nicht zuletzt ist auch eine Innovation in Stuttgart mit dabei: Der weltweit erste digitale Ladungsverstärker sorgt für eine direkte Ethernet-Anbindung (über Profinet, Ethercat oder Ethernet-IP) beliebiger piezoelektrischer Sensoren an die Steuerung und bietet damit – unter Ausschluss analoger Störgrößen – mehr Datendurchgängigkeit und Transparenz im Sinne von Industrie 4.0. Außerdem hat er eine Vielzahl von Messfunktionen auf vier einzeln ansteuerbaren Kanälen. Mit bis zu 10.000 Buszyklen pro Sekunde sowie 50.000 Messwerten pro Kanal und Sekunde ist er für präzise und zeitkritische Regelungen bestens geeignet. as

Halle 6, Stand 413
Halle 7, Stand 313

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