Oberflächenprüfung

Glasdisplays perfekt vermessen

Zur Control stellt Isra Vision neue Varianten des Deflektometriesystems zur Vermessung spiegelnder Oberflächen vor. Die Messtechnologie für Glasdisplays und glänzende Bauteile liefert Daten für Produkt- und Prozessoptimierung, auch bei gekrümmten Bauteilen.

Deflektometrische Erfassung der Form und Welligkeit von Mobilgeräten (Vorder- und Rückseite) (Bild: Isra Vision)

Der weltweite Absatz von Tablets, Smartphones und Smartwatches beläuft sich jährlich auf Milliarden von Geräten. Um einen einwandfreien ästhetischen Eindruck und die korrekte Funktion der Touch-Oberflächen zu gewährleisten, muss jedes einzelne Display auf Defekte überprüft werden. Jetzt bieten neue Varianten eines Deflektometriesystems zur Vermessung spiegelnder Oberflächen die präzise Inspektion von gebogenen Display- und Covergläsern. Aber auch Gehäusebauteile, gewölbte Car Interior Elemente und lackierte Bauteile gehören zum Anwendungsbereich.

Die neuen Systemvarianten des Specgage3D vermessen spiegelnde und transparente Flächen im Auf- (Typ curved) beziehungsweise Durchlichtverfahren (Typ transmission). Bis zu zwölf Kameras beobachten die am Objekt reflektierten und verzerrten Streifenbilder, die von einem LCD-Display auf die Prüfoberfläche projiziert werden. Die Rekonstruktion der Objektgeometrie erfolgt allein aus der aufgenommenen Bildsequenz mit Hilfe photogrammetrischer Methoden.

Insbesondere gekrümmte Displays können damit bis in die Randbereiche inspiziert werden. Das Durchlichtverfahren für transparente Objekte detektiert neben Defekten auf der Substratoberfläche auch Einschlüsse und Fehler im Glas sowie solche Defekte, die lediglich durch Variation der Brechkraft für Verzerrungen sorgen. Gesammelte Inspektionsdaten dienen als Grundlage, um Prozessparameter bei der Glasbehandlung wie Temperatur, Biegegeschwindigkeit, Abkühlzeit und ähnliche Faktoren auf ein Optimum anzupassen. Als Ergebnis erzielen Anwender eine hohe Produktqualität und reduzieren nachhaltig den Produktionsausschuss.

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Aussortierte fehlerhafte Produkte sparen gegenüber der Endkontrolle Kosten und Material: sie verbrauchen keine weiteren Komponenten und beanspruchen keine weitere Produktionskapazität. Kundenreklamationen verhindert die umfassende Qualitätskontrolle zudem ebenso wie kostenintensive Schäden an der Produktionsanlage. as

Halle 4, Stand 4106

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