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Artikel und Hintergründe zum Thema

EMO 2021

Andreas Mühlbauer,

Schaeffler DuraSense erhält Update mit neuen Funktionen

Mit DuraSense hat Schaeffler eine neue Überwachungslösung für Profilschienenführungen entwickelt.

Schaeffler DuraSense wird optional für die Profilschienenführungen der Baureihen KUVE, RUE und KUSE angeboten. © Schaeffler

Die optional orderbare Ausstattung bietet dem Maschinenbau unter anderem geringere Herstellungskosten und Betreibern niedrigere Betriebskosten sowie eine höhere Verfügbarkeit. So kann DuraSense beispielsweise zur Überwachung und Bewertung einer manuellen Nachschmierung eingesetzt werden. Dadurch kann auf eine teure Zentralschmieranlage zugunsten einer manuellen, überwachten Nachschmierung verzichtet werden. Ist eine Schmieranlage installiert, erkennt DuraSense frühzeitig alle Fehler, die zu einem Schmierstoffmangel führen und Mangelschmierung aber auch Überfettung werden vermieden. Kürzer werdende Schmierzyklen sind ein Indikator für Verschleißerscheinungen bzw. das nahende Gebrauchsdauerende.

Schaeffler DuraSense stellt eine bedarfsgerechte Schmierung sicher und erspart in der Praxis bis zu 30 Prozent Schmierstoff. Besonders vorteilhaft wirkt sich dies beispielsweise bei Maschinen mit Kühlschmiermitteleinsatz aus, da der Aufwand für die spätere Ölabscheidung signifikant geringer wird.

In der Praxis hat sich auch gezeigt, dass Montagefehler und bei der Montage beschädigte Laufwagen noch vor der Inbetriebnahme der Anlage von DuraSense sicher erkannt werden. DuraSense erspart dem Maschinenhersteller so gegebenenfalls teure Reparaturen und Verzögerungen bei der Inbetriebnahme beim Endkunden. Des Weiteren ist geplant, aus den Daten der DuraSense Beschädigungen an den Linearführungen, wie Pitting oder Überrollungen von Fremdkörpern, zu erkennen.

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Schnittstelle zu den Rohdaten nun verfügbar

Zusätzlich zu den beschriebenen Kernfunktionen von DuraSense stellt Schaeffler seinen Kunden künftig eine Schnittstelle zu den Rohdaten der Schwingungssensoren zur Verfügung. Diese Funktionalität wurde von Kunden nachgefragt, die in DuraSense eine Möglichkeit sehen, ein Monitoring des Maschinenzustandes zu realisieren. Paolo Matassoni, Leiter der Entwicklung bei Andritz Kaiser, einem führenden Hersteller von Stanzpress-Automaten, beurteilt das System so: „Für eine Datenanalyse des Maschinenzustandes ist die Position der Sensoren ideal, da sie genau zwischen statischem und bewegtem Maschinenteil befestigt sind. Wir setzen DuraSense in unserer neuesten Maschine, der Top Line 2000 ein. Nun geht es darum, die aufgenommenen Daten in eine verständliche Sprache umzuwandeln.“

DuraSense als Nachrüst-Kit

Da in der produzierenden Industrie viele Maschinen und Anlagen mitunter über Jahrzehnte im Einsatz sind, bietet Schaeffler nun auch ein Nachrüst-Kit für DuraSense an. Bei einem turnusmäßig anstehenden Austausch der Führungswagen erhält der Kunde neue Führungswagen mit Sensor. Sollen jedoch die Führungswagen aufgrund geringer Laufleistung beibehalten werden, lassen sich die Sensoren mittels neuem Adapterkit an die Führungswagen montieren. Dieses eignet sich auch hervorragend, um erste Tests mit dem System durchzuführen und die Funktion von DuraSense kennenzulernen.

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