3D-Messtechnik

GOM bezieht neue Firmenzentrale in Braunschweig

Im September 2016 hat GOM seinen neuen Hauptsitz in Braunschweig bezogen. Mit dem Umzug reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Systemen im Bereich 3D-Messtechnik und 3D Testing. Insbesondere der weltweite Bedarf an automatisierten Mess- und Inspektionsprozessen hat zum Standortwechsel und damit zu einer Vergrößerung der Produktions- und Entwicklungsabteilungen geführt.

Der Campus des neuen GOM-Hauptsitzes umfasst auf einer Fläche von acht Hektar neben Produktionshalle und Logistik auch Forschungs- und Entwicklungslabore, Verwaltung sowie ein Kundenzentrum für Schulungen und Präsentationen

Der Campus des neuen Hauptsitzes umfasst auf einer Fläche von acht Hektar neben Produktionshalle und Logistik auch Forschungs- und Entwicklungslabore, Verwaltung sowie ein Kundenzentrum für Schulungen und Präsentationen. Allein in Braunschweig werden bis zu 500 Mitarbeiter, darunter Ingenieure, Informatiker und Mathematiker, die Zukunft der optischen Messtechnik weitergestalten. Dabei trägt das Unternehmen wesentlich zu industriellen Prozessen im Sinne von Industrie 4.0 bei – eine Entwicklung, die durch die vollständige 3D-Digitalisierung der Ist-Zustände von fertigen und teilfertigen Produkten und Werkzeugen erst möglich wird. Anhand der Messergebnisse können sich Produktions-, Wartungs- und Instandhaltungsanlagen künftig selbst steuern.

GOM entwickelt, produziert und vertreibt Software, Sensorik, automatisierte Anlagen und Komplettsysteme für industrielle Anwendungen in 3D-Messtechnik und 3D Testing. Das Unternehmen verfügt durch Kooperationspartner und Tochterfirmen weltweit über 60 Standorte mit einem Mitarbeiternetzwerk von mehr als 1.000 Messtechnik-Spezialisten. Heute steigern über 10.000 Systeminstallationen die Produktqualität und beschleunigen Produktentwicklungs- und Fertigungsabläufe bei internationalen Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Konsumgüterindustrie und deren Zulieferern. Auch an Forschungseinrichtungen und Universitäten unterstützen GOM Systeme die Entwicklung neuer Materialien und Herstellungsverfahren. GOM erzielte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine zweistellige Umsatzsteigerung bei einem erstmalig dreistelligen Millionen-Umsatz.

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