Nachhaltigkeit

Andreas Mühlbauer,

Hohe Qualität, geringer Ressourceneinsatz

Pöppelmann K-Tech entwickelt komplexe technische Kunststoffbauteile, beispielsweise für die Automobilindustrie. Mit verschiedenen Maßnahmen zur Reduktion des Ressourceneinsatzes in der Produktion will sich der Kunststoffspezialist als Teil einer CO2-neutralen Lieferkette etablierten.

Pöppelmann nutzt zahlreiche Recycling-Materialien. © Pöppelmann

So entwickelt das Unternehmen seine Produkte nach Eco-Design-Maßstäben. Diese berücksichtigen die Integration von Umweltaspekten bei der Gestaltung eines Artikels über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg und analysieren die ökologischen Aspekte, um alle Möglichkeiten zur Materialeinsparung und zum Einsatz recycelbarer Werkstoffe ausschöpfen.

Die Produktentwicklung erfolgt nach dem 3R-Konzept: „Reduce – Reuse – Recycle“. „Reduce“ beinhaltet den Einsatz von weniger Material bei gleichbleibend hoher Qualität der Präzisionsbauteile. Mit „Reuse“ strebt Pöppelmann K-Tech eine Materialwiederverwendung an. „Recycling“ setzt das Unternehmen seit mehr als 25 Jahren um. Derzeit kommen bei Pöppelmann K-Tech in mehr als 100 Serienbauteilen Rezyklate zum Einsatz. Zahlreiche erfolgreiche Projekte belegen, dass echte Kreislaufwirtschaft auch in streng regulierten Branchen, beispielsweise im Automotive-Bereich, möglich ist. 

So setzt der Kunststoffspezialist zur Herstellung von an Fahrzeugbatterien verbaute Distanzhalter ausschließlich Post-Industrial-Recycling-Material (PIR) ein. Diese Produktionsabfälle, gewonnen zum Beispiel aus der Angussrückführung, werden bei einem externen Dienstleister eingeschmolzen, granuliert und dann erneut in der Produktion genutzt. 2020 startete die Serienfertigung der ressourcenschonenden Halter für die Soundgeneratoren bei Pöppelmann K-Tech.

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