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Artikel und Hintergründe zum Thema

Gewässerschutz

Daniel Schilling,

Lösung für den Wasserschutz

Überall, wo wassergefährdende Medien Gewässer und Böden verunreinigen können, gelten strenge Anforderungen durch Gesetz, Verordnung und Regelwerke. Sie legen Art und Umfang erforderlicher Schutzmaßnahmen fest.

Der Blick ins Sicherheitsauffangbecken zeigt Durchverrohrung, Absperrklappe mit Schwenkantrieb und Überlaufstutzen. © Mall

Beim Umgang mit wassergefährdenden Flüssigkeiten ist der lückenlose Schutz von Gewässern sicherzustellen. Ein umfangreiches Regelwerk normiert diesen Aufgabenbereich in all seinen Eventualitäten. Betroffen ist jeglicher Betrieb von Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen (LAU-Anlagen) sowie zum Herstellen, Behandeln und Verwenden (HBV-Anlagen) wassergefährdender Stoffe.

Ein Produkt für die Rückhaltung wassergefährdender Flüssigkeiten in LAU-Anlagen ist das Sicherheitsauffangbecken NeutraSab. Es besteht aus einem erdversetzten Stahlbetonbehälter, der je nach wassergefährdender Flüssigkeit eine hierzu passende Konfiguration der verwendeten Bauteile erhält, um die chemische Beständigkeit zu gewährleisten. Integriert sind eine Durchverrohrung mit Überlaufstutzen sowie eine Absperrklappe mit Schwenkantrieb. Sie verschließt vor einem Abfüll- oder Umschlag-Vorgang das Durchlaufrohr, damit die wassergefährdende Flüssigkeit im Havariefall via Überlaufstutzen in das Auffangbecken fließt. Im Regelbetrieb dagegen fließt Regenwasser, soweit es auf der Lager-, Abfüll- oder Umschlagfläche anfällt, ungehindert in den Schmutzwasserkanal.

Für die Abdichtung der inneren Oberfläche von NeutraSab stehen je nach Anforderung seitens der wassergefährdenden Flüssigkeit drei Varianten zur Verfügung: neben einer ableitfähigen Beschichtung gemäß WHG System 2 auch die Innenabdichtung mit PE oder nichtrostendem Stahl. Die Rohrleitung besteht dann in entsprechender Weise aus PE, PP oder rostfreiem Stahl. Damit bietet es chemische Beständigkeit gegen eine Vielzahl wasserkritischer Medien. Die Absperrklappe kann mit elektrischer oder pneumatischer Automatikschaltung ausgestattet werden, und ein Schwimmschalter dient der Flüssigkeitserkennung. Für alle elektrischen Betriebsmittel liegen ATEX-Prüfbescheinigungen vor. Bedarfsweise ist eine komplett ableitfähige Ausführung der Einbauteile möglich. Die Steuerung kommt in einem spritzwassergeschützten Schaltschrank unter. Tom Kionka / dsc

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