Yaskawa und Klocke auf der Nortec
Motoman schult
Zusammen mit dem Systempartner Klocke Engineering präsentiert Yaskawa auf der Nortec eine neue Schulungszelle sowie eine modulare Roboterzelle zum Palettieren von Werkstücken an CNC-Bearbeitungszentren.
Mit Mototraining hat Yaskawa eine kompakte und mobile Roboter-Einheit speziell für Schulungs- und Demozwecke entwickelt. Montiert auf einem Tisch, lässt sie sich leicht im Raum bewegen. Scannerbasierte Sicherheitsfunktionen ermöglichen den Betrieb ohne Einhausung oder Barrieren. Zur Flexibilität trägt zusätzlich der optionale Anschluss an die normale 230-Volt-Versorgung bei. Damit ist die Zelle auch in Bereichen ohne Starkstromanschluss einsetzbar.
Herzstück der Mototraining-Zelle ist ein Motoman GP8 von Yaskawa, ausgestattet mit einem mechanisch-pneumatischen Greifer und einem Vakuumgreifer. Die kompakten und schnellen Handling-Roboter der GP-Serie wurden für schnelle Füge-, Verpackungs- und allgemeine Handhabungsapplikationen entwickelt. Mit Traglasten von sieben, acht, zwölf und 25 Kilogramm seien die neuen Sechs-Achser die schnellsten ihrer Klasse und damit wahre Produktivitätstreiber, sagt Yaskawa. Gesteuert werden die Roboter der GP-Serie mit der neuen Hochleistungssteuerung Motoman YRC1000. Ergonomisch und übersichtlich präsentiert sich das Programmierhandgerät der YRC1000-Steuerung, das mit nur 730 Gramm das leichteste seiner Kategorie sei. Der Touchscreen ermöglicht eine intuitive Bedienung und damit einfaches Bewegen und Scrollen mit dem Cursor.
Modulare Roboterzelle von Klocke
Klocke integriert als Systempartner von Yaskawa regelmäßig Motoman-Industrieroboter als Komponenten in seine Automationslösungen. Das Unternehmen mit Sitz im norddeutschen Kayhude entwickelt und baut seit 1993 kundenspezifische Sonderanlagen von der einfachen Vorrichtung bis hin zu hochkomplexen Fertigungszellen.
Als aktuelles Beispiel präsentiert Klocke auf der Nortec eine modulare Roboterzelle zum Palettieren von Werkstücken an CNC-Bearbeitungszentren: Je nach Arbeitsweise des Bearbeitungszentrums übernimmt ein Sechs-Achs-Roboter Motoman MH5 mit elektrischem Handlinggreifer zwei unterschiedliche Aufgaben für eine große Bandbreite von Werkstückgrößen und -geometrien. Entweder entnimmt der Roboter die Werkstücke direkt aus dem Automaten. Oder er stellt sie, zum Beispiel bei Stangen-Drehautomaten, als Schüttgut bereit, das dann über ein hochauflösendes Kamerasystem zur Objekt- und Lageerkennung weiterverarbeitet werden kann. Die Zelle zeichnet sich durch einen modularen, kompakten Aufbau mit integriertem Steuerungs-Schaltschrank aus. Darüber hinaus ist sie verfahrbar und damit zum wechselnden Einsatz an mehreren Maschinen geeignet.as











