OPC UA Demonstrator
Maschinen sprechen eine Sprache
Der Fachverband Robotik + Automation des VDMA präsentiert mit seinem OPC UA Demonstrator auf der Automatica einen zukunftsfähigen Ansatz eines standardisierten und herstellerunabhängigen Datenaustauschs und damit die Basis für eine interoperable Kommunikation in der Smart Factory.
Anfang 2017 startete der VDMA Robotik + Automation mehrere Initiativen, um Datenmodelle für den einheitlichen und offenen Kommunikationsstandard OPC UA zu entwickeln. OPC UA steht für Open Platform Communication Unified Architecture und bietet aufgrund seiner Architektur die Möglichkeit, eine plattform- und herstellerunabhängige Kommunikation über verschiedene Ebenen der Automatisierungspyramide bereitzustellen und den streng hierarchischen Datenfluss hierbei aufzulösen.
Gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen entwickeln die Fachabteilungen Industrielle Bildverarbeitung, Integrated Assembly Solutions und Robotik erstmals herstellerübergreifende Informationsmodelle: Damit sprechen die Maschinen künftig die gleiche Sprache.
Damit die Vernetzungsmöglichkeiten mit OPC UA nicht nur ein abstraktes Konstrukt bleiben, hat sich der VDMA Robotik + Automation dazu entschieden einen OPC UA-Demonstrator zu bauen. Dieser soll erstmalig auf der Automatica präsentiert werden und zeigen, wie OPC UA künftig in der Produktionstechnik eingesetzt werden kann.
Auf der Demonstrationsfläche auf der Automatica werden zwei Use Cases gezeigt: Zum einen fähigkeitenbasierte Steuerung: Eine Montagezelle zur Herstellung von Fidget-Spinnern integriert Komponenten und Systeme von mehr als 20 Herstellern. Dabei erfolgt die interoperable Integration mittels fähigkeitenbasierter Beschreibung.
Zum anderen Zustandsüberwachung: Mehrere Roboterhersteller zeigen, wie sich Condition Monitoring unabhängig von Hersteller und Robotertyp cloud-basiert verwirklichen lässt. Alle relevanten Zustandsdaten sind übersichtlich auf dem Dashboard ersichtlich. as













