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Artikel und Hintergründe zum Thema

MRK + Cobots

Die Universalität

bei einem Gelenkarmroboter zielt auf Allseitigkeit in der Anwendung. Diesem Ideal kommt wahrscheinlich ein sechsachsiger Knickarmroboter am nächsten. Der Oberarm des dargestellten Roboters ist als Viergelenkkette ausgebildet, um den Kraftfluss besser zu leiten. Positionierfehler der Gelenke addieren sich beim Knickarm bekanntlich bis zur Hand, was aber trotzdem noch eine Wiederholgenauigkeit von ± 0,1 Millimeter möglich macht. Das ist bei Reichweiten um die 1,5 Meter in der Regel ausreichend und recht gut. Die große Beweglichkeit am Endeffektor bedeutet auch einen guten Zugang zu Objektöffnungen, zum Beispiel beim Schweißen von Hohlkörpern oder beim Umgehen von vorrichtungsbedingten Hindernissen. Knickarmroboter sind wegen der geringen zu bewegenden Massen bei etwa gleichen Dimensionen des Arbeitsraumes wesentlich schneller als translatorische Roboter mit ihrem kartesischen Arbeitsraum.

Dem Anwender steht neben dem üblichen Equipment für einen Roboter auch Simulations-Software zur Verfügung. Sie dient zur einfachen Erstellung von Offline-Programmen, zum Durchführen von Erreichbarkeits- und Kollisionsstudien, zur Simulation von Anwendungsfällen und zur Vorermittlung von Takt- beziehungsweise Zykluszeiten. Der Spruch der Woche heißt: Von der Komponente zum System!he

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