Kuka präsentiert neue Präzision auf der Mailänder EMO

Der Quantec findet exakt sein Ziel

Kuka Roboter zeigt auf der EMO 2015 in Mailand flexible Robotiklösungen für die Automatisierung von Werkzeugmaschinen.

Der Quantec erreicht auf der EMO in Mailand ein neues Maß an Genauigkeit. (Foto: Kuka)

Mit 153 Quadratmetern ist der Augsburger Roboterhersteller vom 5. bis 9. Oktober auf der größten internationalen Plattform für Produktionstechnik vertreten. Kuka demonstriert das breite Produktportfolio für die Integration von Robotern an Werkzeugmaschinen.

Ob zum Be- und Entladen oder die effektive Nutzung von Nebenzeiten durch Übernahme von Bearbeitungsschritten wie Fräsen, Drehen, Bohren oder Entgraten: Kuka Roboter sind geeignete Partner für die Automatisierung von Werkzeugmaschinen. Sie kommen nicht nur in der Massenproduktion zum Einsatz, sondern sorgen auch bei Herstellern mit Losgrößen unter 100 Stück oder bei Teilen mit einer langen Durchlaufzeit für eine erhebliche Produktivitätssteigerung. Auf der EMO 2015 zeigt der Roboterhersteller das umfassende Portfolio an Robotern und Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Werkzeugmaschinenbranche angepasst sind. Mit dabei: Roboter, die höchste Anforderungen an Wiederholgenauigkeit und Präzision erfüllen ebenso wie Softwarelösungen, die die Integration in den Maschinenverbund erheblich vereinfachen.

Hochgenau und extrem präzise

Für Applikationen, in denen höchste Präzision gefragt ist, hat der Hersteller den KR 300 R2500 ultra SE entwickelt. Seine außergewöhnliche Genauigkeit erreicht das neue Modell der bewährten KR Quantec-Serie über ein besonderes System zur Positionsbestimmung (Second Encoder) über abtriebsseitige Positionsgeber die an den Außenseiten der ersten drei Roboterachsen angebracht sind. Auf diese Weise erhöht sich die Positioniergenauigkeit des KR 300 R2500 ultra SE auf ca. 0,3 Millimeter gegenüber 0,7 Millimetern in der Standardausführung. Die Positionierwiederholgenauigkeit bleibt mit 0,06 Millimetern weiterhin auf höchstem Niveau.

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Einfach Integration

Mit dem Software-Tool mxAutomation präsentieren die Augsburger eine Lösung, die sich gezielt an Hersteller von Werkzeugmaschinen richtet. Sie ermöglicht eine Einbindung der Roboter an die spezifische Steuerung. Der Bediener muss keine spezifischen Roboterkenntnisse mitbringen und kann sich in seiner gewohnten Programmier- und Bedienumgebung bewegen. bw

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