Otto Roth denkt an Vorrat

Ein Konzept für C-Teile

Als Experte im Bereich C-Teile reduziert Otto Roth nicht nur die Beschaffungs- und Lagerkosten, sondern ermöglicht auch eine hohe Versorgungssicherheit für die Produktion.

Bei C-Teilen macht das Material nur 20 Prozent der Kosten aus. Deswegen ist ein ausgefuchstes C-Teile-Management Grundlage der Wirtschaftlichkeit. (Fotos: Otto Roth)

Das Einkaufsvolumen von C-Teilen ist preislich vergleichsweise gering. Dafür ist ihre Beschaffung relativ aufwendig: Nur rund 20 Prozent der Kosten entfallen auf das Material, 80 Prozent verschlingen die Beschaffungsprozesse. Vor allem die Nachbestellung sowie die Koordination dieser Artikel sind besonders zeit- und damit kostenintensiv. Genau hier setzt Otto Roth an. Der Großhändler für mechanische Verbindungselemente und Hersteller hochpräziser Dreh- und Feinbearbeitungsteile erfasst mit umfangreichen Analysen, automatischen Verbrauchsstatistiken und Auswertungstools die Bedarfsentwicklung seiner Kunden und entwirft gemeinsam mit ihnen individuell abgestimmte C-Teile Konzepte.

Klassiker Kanban

Zum Einsatz kommen beispielsweise klassische Behälter-Kanban-Systeme sowie behälterungebundene Kanban-Systeme. Diese vereinfachen das Bestellwesen, senken die Kapitalbindung, erhöhen die Flexibilität bei geänderter Bedarfsmenge und verkürzen die Durchlaufzeiten in der Produktion. E-Business-Lösungen wie der elektronische Katalog oder der Online-Shop vereinfachen die Bestellprozesse zusätzlich. Damit steigen die Wirtschaftlichkeit der C-Teile-Beschaffung sowie die Versorgungssicherheit.

Für eine schnelle Belieferung lagert Otto Roth große Mengen an C-Teilen in seinem Hochregallager.

Um kurzfristig und besonders schnell auch auf starke Bedarfsschwankungen seiner Kunden reagieren zu können, lagert der Händler große Mengen in seinem Hochregallager in Stuttgart zwischen. Der Versand der verpackten Ware erfolgt mittels Spedition, Schnellversand oder dem eigenen Fuhrpark. In den Handelsniederlassungen des Unternehmens können Kunden die C-Teile auch direkt vor Ort kaufen.

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Eine weitere Möglichkeit zur Optimierung der Beschaffungsprozesse bietet „Vendor Managed Inventory": Otto Roth erhält über eine IT-Lösung direkten Zugriff auf die Warenwirtschaftssysteme seiner Abnehmer und trägt die Verantwortung für das Management des Kundenlagers. Der Spezialist bestimmt damit selbstständig Faktoren wie Liefermengen oder -termine und koordiniert alle wichtigen Bestell- und Lieferungsprozesse entlang der gesamten Beschaffungskette der C-Teile. Die Kunden können sich voll auf ihre Abläufe im Unternehmen fokussieren und profitieren von niedrigen Lagerbeständen, sinkenden Logistikkosten und effizienten Beschaffungsprozessen. bw

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