Apas assistant ergänzt Handarbeitsplätze
Montage-Helfer mit wachen Augen
Montieren, fügen, produzieren – die Maschine hilft und hat alles im Blick: Bosch bietet eine flexible Lösung für die nachträgliche Automatisierung von Handarbeitsplätzen und Kleinserienfertigung an.
Mit dem Apas assistant stellt Robert Bosch ein mobiles und flexibles Automatisierungsgerät vor, das für eine nachträgliche Automatisierung und für die direkte Zusammenarbeit von Robotern und Menschen geeignet ist. Das standardisierte System ist sofort einsetzbar und ermöglicht die Ad-hoc-Automatisierung unterschiedlicher Handhabungs- und Arbeitsvorgänge.
Sichere Zusammenarbeit, Mobilität, universelle Einsetzbarkeit und einfache Bedienbarkeit sind die wichtigsten Merkmale des neuen Automatisierungsgerätes. Zertifiziert durch die deutsche Berufsgenossenschaft ist der Apas ein Assistenz-System für die direkte und sichere Zusammenarbeit mit dem Menschen ohne zusätzliche Schutzvorrichtung. Ermöglicht wird diese Zusammenarbeit durch eine hochsensible Sensorhaut, mit deren Hilfe das Gerät innerhalb kürzester Zeit auf die Annäherung des Menschen reagiert. Noch bevor sich Mensch und Maschine berühren, stoppt der Apas assistant und setzt seine Arbeit erst fort, wenn der Mensch den Gefahrenbereich verlassen hat. Mensch und Maschine werden so zum Team, arbeiten Hand in Hand. Dadurch lassen sich Produktionsabläufe intelligent gestalten und auch kleine Stückzahlen sowie individualisierte Produkte effizient fertigen.
Gelagert auf Schnellfixierrollen kann der kompakt konstruierte Assistent flexibel an unterschiedlichen Produktionsorten eingesetzt werden. Eine dauerhafte Ausrichtung ist nicht notwendig. So können beispielsweise auch bestehende Produktionslinien ohne große Veränderungen des Maschinenlayouts schnell und einfach nachautomatisiert werden. Dies bietet neben der hohen Wiederverwendbarkeit auch eine hohe Investitionssicherheit.
Integrierte Bilderkennung
Der universell einsetzbare Drei-Finger-Greifer ermöglicht kraft- und formschlüssiges Greifen. Er kann sowohl einfache als auch komplex geformte Teile je nach Bedarf sanft oder fest greifen. Außerdem kann der Greifer auch andere Werkzeuge aufnehmen und mit ihnen arbeiten. Mit den integrierten Kameras kann die Assistenzmaschine die Umgebung selbstständig analysieren und die zu greifenden Teile eigenständig erkennen. Zudem sorgt die Bilderkennung für eine hohe Abgreif- und Ablegegenauigkeit. Die Anforderungen an die Teilezuführung können dadurch gering gehalten werden.
Über Touchscreen wird der Apas assistant bedient und für neue Aufgaben konfiguriert. Dabei führt die Software den Bediener über Dialogfenster durch den Konfigurationsprozess. Dies ermöglicht die schnelle und einfache Konfiguration wechselnder Aufgaben ohne Programmierkenntnisse. Roboter, Kamera und Greifer werden dabei aus ein und derselben Software appliziert. Einmal erlernte Aufgaben werden gespeichert und können bei Bedarf wieder abgerufen werden. Produktwechsel können dadurch kurz gehalten werden. Bereits erstellte Arbeitspläne lassen sich über eine eigens dafür eingerichtete Cloud austauschen.
pb










