Ceoniq beteiligt sich an virtueller Forschung

Datenbrillen werden ein strategischer Wert

Ceyoniq Technology stiftete für die herausragende Forschungsleistung zum Thema „Virtuelle und erweiterte Realität für den Arbeitsplatz der Zukunft“ eine VR-Videobrille HTC Vive. Philipp Ladwig, Jannik Fiedler und Jan Beutgen haben sich mit ihrem Forschungsbeitrag „ClayMore“ bei der aktuellen Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. am Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologien (CITEC) der Universität Bielefeld gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Neben dem Siegerbeitrag wurden weitere Forschungsartikel mit einem „Best Paper Award“ prämiert.

Ceyoniq prämiert das Forschungsprojekt zum Arbeitsplatz der Zukunft. (Foto: Ceyoniq)

 „Die Entwicklung rund um Datenbrillen und VR-Software macht rasante Fortschritte, der strategische Wert dieser innovativen Technologie für Unternehmen steigt spürbar“, sagt Andreas Ahmann, Geschäftsführer Ceyoniq Technology. Der Bielefelder Spezialist für Enterprise Content Management (ECM) beteiligte sich als einer der Sponsoren an der zweitägigen Fachtagung am CITEC.

Mit dem von Ceyoniq prämierten Forschungsprojekt „ClayMore - Immersive Mesh-Modelling“ zeigten Philipp Ladwig, Jannik Fiedler und Jan Beutgen, wie die klassische Mesh-Modellierung dank realistischer Darstellungen von 3D-Objekten und der natürlichen Interaktion mit diesen von VR profitieren kann. Die Studenten der Hochschule Düsseldorf bauten in einem privaten Projekt ein zukunftsorientiertes Framework auf, mit dem sie die Vor- und Nachteile der immersiven Modellierung (sinngemäß: virtuelles Eintauchen; d. Red.) demonstrierten. Das Hardware-generische Framework soll eine bessere Wahrnehmung des Modellierungs-Objektes ermöglichen und dadurch eine Alternative zum klassischen Modellierungsarbeitsplatz bieten.

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Überblick gewinnen

Auf der Tagung am CITEC kamen Experten aus der Forschung zur virtuellen Realität zusammen, um einen Überblick über den derzeitigen Stand der technologischen Entwicklung zu erhalten. Dafür konnten sie praxisnah eigene Erfahrungen machen und Forschungsprototypen selbst ausprobieren oder sich bei einem der zehn teilnehmenden Aussteller über VR-Systeme informieren. Zu den wichtigsten Neuheiten gehörte das Konzept eines Realitätssimulators. Er ermöglicht Entwicklern, Software oder ganze Fabrikanlagen vor der kostspieligen Erstproduktion in der virtuellen Realität auf ihre Funktionalität zu prüfen. Das Prinzip eignet sich auch für Ausbildung und Studium. Ressourcenschonend können Anwender Tätigkeiten in der virtuellen Umgebung trainieren.

Virtuelle Realität

Aufgrund des breiten Anwendungsspektrums virtueller Realität im Unternehmenskontext engagiert sich die Ceyoniq Technology seit geraumer Zeit selbst in der Forschungsarbeit. Bereits 2015 setzte Ceyoniq ein gemeinsames Forschungsprojekt mit einer Arbeitsgruppe von Dr. Thies Pfeiffer am CITEC  um. Das Ergebnis war ein VR-Client, der das Browsen in digitalen Datenbeständen in einer virtuellen Umgebung ermöglicht. Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille nimmt der Nutzer ein um seinen realen Arbeitsplatz geschaffenes, virtuelles Büro wahr. Dort kann er gewohnte DMS-Prozesse durch Gesten und Bewegungen intuitiv steuern.

Insbesondere bei der sogenannten Augmented Reality, also der Zusammenführung von virtuellen Elementen mit der realen Arbeitsumgebung, sieht Ahmann großes Potenzial: „Digitale Inhalte können in direktem Zusammenhang mit physikalischen Objekten einen echten Mehrwert darstellen, zum Beispiel bei der Anreicherung von Dokumenten oder Akten mit weiterführenden Informationen, Links oder Videos.“ Ebenso ließen sich inhaltliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Elementen durch die dreidimensionale Darstellung leichter visualisieren, clustern und verknüpfen. bw

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