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Artikel und Hintergründe zum Thema

Remote HMI Firmware

Andreas Mühlbauer,

Für virtuelle Netzwerkstrukturen in der Prozessindustrie

Die neue Version 6.0 der Remote HMI-Firmware für Thin Clients von R. Stahl ist optimal auf die aktuellen Anforderungen virtueller Netzwerkstrukturen in der Prozessindustrie zugeschnitten.

Mit der Remote HMI-Firmware lassen sich auch einzelne Workstations einbinden, die nicht mit dem Prozessnetzwerk verbunden sind. © R. Stahl

Als geschlossenes System auf Basis von Windows 10 IoT erfüllt die Firmware höchste Sicherheitsstandards. Sie unterstützt alle für Industrie 4.0, virtualisierte Serverstrukturen und Cloud Automation maßgeblichen Protokolle zur Fernsteuerung und Prozessbeobachtung. Die Firmware beherrscht RDP und VNC mit automatischem Reconnect für den ausfallsicheren, flexiblen Zugriff auf virtuelle, reale oder cloudbasierte Workstations von jeder HMI-Station im Ex- wie Non-Ex-Bereich.

Mittels „KVM-over IP“ lassen sich auch einzelne Workstations einbinden, die nicht mit dem Prozessnetzwerk verbunden sind. Der Multimonitor-Betrieb ermöglicht die Verteilung von Prozessinformationen auf bis zu sechs Monitore. Die automatische Diagnosefunktion erkennt Netzwerk- oder Hostausfälle und schaltet – abhängig von der Hardware-Ausstattung – per Teaming Funktion auf Backup-Server um. Neben dem vorinstallierten Windows Defender Virenschutz sichern ein HORM- und ein UWF-Filter zum Schutz des Laufwerks und zum Schnellstart von Systemdateien die Systemintegrität. Einzelne USB-Ports können mittels USB-Lockdown gesperrt oder freigegeben werden. Als neue Option bietet die aktuelle Firmware-Version die Möglichkeit, alle Thin Clients im Netzwerk von einem zentralen Arbeitsplatz aus über den Remote HMI Device Manager zu konfigurieren, zu warten und Upgrades einzuspielen. Zentrale Features wie Netzwerktest, Diagnosefunktionen oder der Aufbau von Remote-Verbindung sind per One-Klick beziehungsweise One-Touch im Hauptmenü zugänglich. In der erweiterten Dashboard-Ansicht werden grundlegende Systeminformationen von den Basiseinstellungen über den Verbindungstatus bis zu den aktivierten Benutzerrollen angezeigt.

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R. Stahl hat die neue Remote HMI Firmware für Bildschirmauflösungen von 640 x 480 (VGA) bis hin zu 2560 x 2048 (QSXGA) adaptiert. Helligkeit und Kalibrierung lassen sich individuell einstellen und die Touchfunktion zu Reinigungszwecken deaktivieren. Der Hersteller hat das Lizenzmanagement dahingehend angepasst, dass alle der beschriebenen Funktionen in der Basis-Version enthalten sind. Die erweiterte PRO-Version verfügt zusätzlich über ein intuitiv bedienbares App-Konzept mit selbsterklärenden Symbolen und kurzen Infotexten. Ihr Multi-Session-Modus sorgt durch Aufrechterhaltung aller Verbindungen im Hintergrund dafür, dass der Anmeldeprozess nicht neu gestartet werden muss. Die Lizensierung der Pro Version erfolgt nachträglich am Thin Client oder über den Remote HMI Device Manager.

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